Brigittchen
27.1.02
      ( 7:29 PM ) Regina Dinter  
Eine Woche Schweigen im Walde? Macht das misstrauisch?
Auch wenn ich hier nichts vermerke, so geht Brigittchen doch weiter. Es ist mittlerweile so selbstverständlich, dass mir nichts mehr dazu einfällt. Bemerkenswert nur die kleinen Ausrutscher, die ich aber eher als Bestandteil betrachte. Kaffee trinken gehen oder Bruschetta nach dem Kinobesuch gehört zum Lebensgenuß dazu, den will ich mir nicht nehmen. Will halt nur mehr Ordnung und Zügelung in meinem Essverhalten. Es gerät gar so leicht aus den Fugen sonst. #




21.1.02
      ( 11:00 AM ) Regina Dinter  
Am Samstag Kaffeetrinken (ja, ich habe den beiligenden Keks mitgegessen, dafür habe ich mich nicht an der Herrentorte vergangen) mit Freunden, die ich seit Dezember nicht gesehen habe. Und die erste Reaktion: Hey, du hast abgenommen. Das tut schon gut.

Mittlerweile den Brigitteplan intus. Was ich brauche, sind Mittagessen. #



20.1.02
      ( 9:56 AM ) Regina Dinter  
Durch die vermaledeite Arbeit schoben sich gestern Mittagessen Nachmittagssnack und Abendbrot so eng zusammen, das ich vor lauter Vollegefühl kaum alles aufgegessen bekommen habe. Kaum. In heroischer Kraftanstrengung habe ich es natürlich doch geschafft. #



16.1.02
      ( 8:25 PM ) Regina Dinter  
Die nächste Zeit wird Brigittchen recht apfellastig werden, denn er ist da! Er, mein Lieblingsapfel Pinova. Endlich! Ich könnte die zwei Kilo so wegfuttern, halte mich aber eisern zurück. Sämtliche Zwischenmahlzeiten denke man sich fortan so: 1 Pinova. Und als Nachtisch oder Beiwerk schmuggel ich ihn garantiert auch noch ein. Bis er mir aus den Ohren rauskommt, ist März und die Saison ist vorbei. #

      ( 12:59 PM ) Regina Dinter  
Also wenn da steht, man soll einen Teelöffel Essig hinzufügen und mein Sherryessig ist noch von Weihnachten bei meiner Schwester, dann kann ich doch auch Sherry nehmen? Zumal die Möhren im heutigen Gemüsetopf sehr grün und zucchiniähnlich aussehen. Hauptsache, es schmeckt. #



14.1.02
      ( 11:35 AM ) Regina Dinter  
Es beginnt die siebte Woche Brigittchen mit der Wiederholung der ersten und einem ausgefallenen Frühstück.
Ob es irgendwo eine Schlafdiät gibt? #




13.1.02
      ( 8:09 PM ) Regina Dinter  
Die positiven Tarotkarten hören nicht auf: Untergang. Was wird die nächste sein? Tod oder Armageddon?

Gestern geschwächelt. Nach der Arbeit einen Apfelstrudel mit Vanilleeis genossen. War das nötig? Keine Ahnung, aber gut geschmeckt hat's.
Dafür heute wieder brav und die sechste Woche Brigittchen beendet. Tada!
Alldieweil meine Rippen aber noch immer nicht hervorstehen, wird weiter brigittet. #



11.1.02
      ( 9:29 PM ) Regina Dinter  
Kochend vor Wut nach Hause. Das in diesem Zusatnd verspeiste abendliche Käsebrot liegt mir wie ein Stein im Magen. Und trotzdem könnte ich jetzt essen, alles verschlingen, ohne Ende. Hätte ich einen Obstkuchen im Haus, ich würde ihn auffressen, ich würde ihn nicht mal vorher auftauen. So habe ich nichts da und das rettet mich heute. #

      ( 10:52 AM ) Regina Dinter  
Gestern Fehlschlag, heute Verderbnis, na, da freue ich mich doch schon auf die morgige Tarotkarte...

Carola brachte mir Brigitte Viva! mit, das ist die aktuelle Diätbeilage. Bei der Lektüre kräuselten sich mir die Augen. Brigitte hatte schon immer eine leidige Vorliebe für komische Gewürze und Kartoffelpüreeflocken, aber mittlerweile sind die Rezepte ja völlig daneben und voller Fertigzutaten. Obstkuchen beispielsweise fertigt man aus diesen Fertiggermknödeln. Überhaupt: Kuchen? Hallo? Was soll ich mit einem ganzen Kuchen? Einfrieren und einteilen, schreibt Brigitte. Ich? Einteilen? Kuchen? Hö.

Also ich glaube, ich schaue mal, was Carola an älteren Heften hat. Da kamen sie noch nicht mit dem Gebaren einer Designer-Diät daher. #



10.1.02
      ( 12:32 PM ) Regina Dinter  
Das Mittelmeer-Brigittchen ist meine Sache nicht. Bin dazu übergegangen mittags Nudelvariationen zu nehmen, gestern beispielsweise Milkanudeln (nein, nicht mit Schokolade, mit Heidelbeerquark, wird schön lila), oder ältere Rezepte wie Rotbarsch auf Chinakohl.
Ab Montag schaue ich mal die Tagespläne bei Brigitte on-line nach. Inzwischen bin ich auch so gut drin, dass ich es mir zur Not selbst zusammenstellen kann. Trotzdem haben diese Pläne einen gewissen Reiz, ähnlich wie Adventskalendertürchen öffnen: Na, was wird mir heute gegönnt? #




7.1.02
      ( 9:47 PM ) Regina Dinter  
Zu Mittag hätte es Kichererbsensuppe geben sollen. Lief auch alles ganz planmäßig, bis der Teil mit dem Dosenöffner drankam. Teufel auch, er ist irgendwo damals im Umzugsgetümmel verschwunden. Also gab es nur Nudeln ohne alles.
Wochentags sieht der Nachmittag seit dem 2.1. ziemlich gleich aus:
Ein Apfel vor Arbeitsbeginn und Käsebrot (mitunter auch ein Käsebrötchen!) mit Gurke oder Mandarine zur Kassenaufnahme. Daran wird sich diese Woche auch nichts ändern. Ich könnte natürlich gelegentlich die Käsesorte wechseln. #


      ( 12:21 PM ) Regina Dinter  
Huch. Vom Sieg zur Niederlage in gerade einer Woche. Nur weil ich die Honigmelone durch eine Cantaloupe ersetzte? #



6.1.02
      ( 9:02 PM ) Regina Dinter  
Fast hätte ich's vergessen: Am Samstag verspeiste ich einen Schokoeuro. Nicht aus Bedürfnis, sondern aus reiner Rachsucht. #

      ( 9:00 PM ) Regina Dinter  
Wenig aufregendes Wochenende. Der Samstag stand wegen Arbeit im Zeichen des Käsebrots (werde ich seiner je ermüden?) und heute gab es ein sehr unspektakuläres Mittagessen. Hähnchen mit Gemüse und Nudeln. Habe aus lauter Enttäuschung das Abendessen erweitert, aber nur um einen Apfel und etwas Huhn. #



4.1.02
      ( 9:05 PM ) Regina Dinter  
Carola diätbloggt jetzt auch: In der Milchhalle. Wir werden doch keinen Trend auslösen? Vor meinem geistigen Auge erscheinen 10 bis 20 Diätblogbetreiberinnen, die alle nach einer anderen Methode abnehmen und sich regelmäßig darüber in die Haare kriegen, wer sich denn nun der wirkungs- und sinnvollsten Diät unterwirft.
Meiner Meinung nach ist Brigitte-Diät ja eine Ernährungsumstellung. Man muß nur dabei bleiben, es ist eben ein Langzeitprojekt, wenn nicht gar ein Lebenszeitprojekt. O mein Gott. #




2.1.02
      ( 11:06 PM ) Regina Dinter  
Wunderbar, von den Tarotkarten wird mir Vergeblichkeit attestiert und auf der Arbeit werde ich von Eurowahnsinnigen aufgerieben. Würde ich meinen Trieben nachgeben, ertränkte ich mich in Schokoladensosse, gäbe mir diverse Kugeln und würde mir schließlich die Chipstüte überstülpen.

Wenigstens kann ich mittags wieder kochen. Hirsefladen mit Tomaten-Paprikagemüse versöhnt mich für Minuten mit der Welt. #



1.1.02
      ( 8:43 AM ) Regina Dinter  
Und so beginnt das neue Jahr mit einem Sieg, wenngleich in Kartenform. Das getoastete Vollkornbrot mit Tomate ist gleichfalls ein schöner Anfang. Da wird die Aussicht auf heute Mittag (schon wieder Käsebrot - bei der nächsten Währungsumstellung bestehe ich auf einem Sushi-Express) fast schon erträglich. #



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