Diese Story wurde von mehreren Leuten abwechselnd geschrieben. Das sieht man auch im Verlauf. :-))
Viel Spaß
1. Teil
Es war mal wieder einer der Abende, die ich so hasse. Mitten im November, viel zu warm und Regen.
Pudelnass betrat ich meine Stammkneipe, obwohl ich zuvor meinen Wgen ins Halteverbot gestellt hatte, aber wer geht schon bei diesem Wetter und schreibt Protokolle, und sah als erstes Henry, der hier zu wohnen schien. Immer wenn man indie Kneipe kam, stand er am Tresen. In der linken Hand ein Bier, in der rechten eine Zigaretten und mit dem Daumen der rechten Hand poplte er genuesslich in seinene viel zu grossen Nasenoloechern. Wie immer, fragte ich mich, sind die Nasenloecher so gross, weil Jupp mit dem Daumen popelte, oder waren sie es schon vorher.
Ich liess mich grusslos auf den Hocker neben ihn fallen und Olli stellte mir wortlos ein Bier vor die Nase und bot mir eine Zigarette an, die ich wortlos ergriff. "Scheiss Wetter", sagte er und ich nickte, weiss aber nicht, ob er es bemerkt hatte. Jupp popelte jetzt im anderen Nasenloch und begutachtete intensiv, was er da zu Tage foerderte. Olli versuchte krampfhaft mit einem dreckigen Lappen ein Koelschglas zu po- lieren und wischte als Kroenung seines Werkes das Glas noch an dem nicht minder schmuddeligen T-Shirt ab, das viel zu eng war und sich ueber seinen Bauch spannte. Man wusste nie, wer den Kampf gewinnt, das T-Shirt oder der Bauch.
Das war also meine Stammkneipe, in der ich fast jeden Abend zu finden bin.
Kaept'n Blaubaer
........... Hier konnte ich in Ruhe meinen vielen Hobby's nachgehen.Am einzigen Billiardtisch in Koeln der ohne Kugeln aber dafuer mit Frikadellen funktioniert.Alles was man versenkt darf man essen.Auch macht es Spass einen zuenftigen Prolo-Skat zu dreschen.Dabei kann man reizen wie man will (Grand bis ca. 4000) und fuer jedes Ass gibt es ein Bier. Frueher hatte Jupp auch ein Dartbrett aber seitdem die Kneipe polizeilich in "Bei den Einaeugigen" umbenannt worden ist hat Jupp so einen elektronischen Promilletester.Macht viel mehr Spass und wer den monatlichen High-Score holt gewinnt eine Flasche Escorial. Die Kneipe ist auch ein beliebter Treff fuer alt und ...sehr alt aber die Frauen sind auch leichter zu ueberzeugen da ihnen nichts mehr Fremd ist. Aha da kommt Trudi......
Media
......... Henry lies vor Schreck die Zigarette ins Bier fallen und sein Daumen verharrte regeungslos im linken Nasenloch. Alle drehten sich um und starrten auf die Oberweite, die sich da langsam in den Raum schob. Trudi, sich ihrer Wirkung auf Maenner bewusst, liess den Busen noch einmal kurz wippen, bevor sie sich nebenmich auf den Barhocker setzte. Henry fiel vor Schreck die Zigarette aus dem Mund ins Bier und sein Daumen verharrte tatenlos im rechten Nasenloch. Olli konnte seine Blick nicht von Trudes Busen losreisen und reagierte erst nach der dritten Aufforderung, ihr ein Glas Sekt zu geben. Ohne hinzusehen, oeffnete er den Kuehlschrank unter dem Tresen und versuchte die Flasche aufzumachen. Als das nicht klappte, wandte er endlich seinen Blick ab und widmete sich dem Oeffnen der Flasche. Trude holte sich eine Zigarette aus der Packung und drehte sich zu mir um. Da- bei streifte ihr Busen einen langen Moment meinen Arm. Sie sah mich auf- fordernd an und ich gab ihr Feuer. Dabei legte sie Ihre Hand gaz leicht auf die meine und liess sie da liegen, bis ich meine Hand vor SChreck weg- zog, denn das Streichholz hatte mir die Fingerkuppen angesengt.
"Hast Du heute schon was vor?", hauchte sie mich an. Aber ich hatte keinen Bock und keine Zeit. Als ich das letzte Mal mit Trude losgezogen bin, dauerte die Sause drei Tage. "Ne, heute geht's nicht", sagte ich. Trude reagierte sofort und wandte sich Olli zu der es endlich geschafft hatte, ein Glas Sekt vor Trude auf den Tresen zu stellen.
Ich kannte mich, deshalb stieg ich von meinen Hocker, winkte mit der Hand und verliess schnell das Lokal. Es regnete immer noch und als ich zu meinem Auto kam und den Schluessel ins Schloss stecken wollte, merkte ich, dass mein Auto nicht mehr da stand.
"Scheiss Bullen", dachte ich und winkte ein Taxi herbei, dass gerade vorbei kam.
"Rudolf Platz", raunzte ich den Fahrer an und liess mich in den Sitz fallen. Ich hatte noch eine Verabredung und wenn das klappen wuerde, dann...
Kaept'n Blaubaer
............ Und Rudolf platze.Mein Gott was fuer eine Schweinerei.So etwas passiert mir andauernd.Jeder hoert bei mir auf's Wort.Das kann manchmal schon eine Buerde sein.Ich muss halt noch mehr aufpassen was ich sage sonst koennte es mal boese fuer mich ausgehen.Aber jetzt muss ich erst mal sehen das ich mich von hier schnellstens entferne da ich sonst meinen Termin beim Friseur nicht einhalten kann.Heute soll es endlich funktionieren.Endlich bekomme ich volles Haar.Mein Friseur ist ein Ass.Ich habe schon alles ausprobiert und wollte schon aufgeben aber Luigi Greasly hat sich eine ganz spezielle Methode fuer mich ausgedacht.Fuer nur 16.000 DM will er mir meine komplette Achselhoehle auf den Kopf planzen.Ich glaube ich nehme die linke Achsel da ich dort einen kleinen Wirbel im Haar habe.Luigi meint das waere besser da es natuerlicher aussehe.Normal kostet die Operation 18.000 DM aber ich spare einfach an der Betaeubung. Nu aber im Sprint.Luigi ich kommme.Ahhh da ist er :Mein Coufeur der Traeume. Hallo Luigi da bin ich mein Freund.Luigi:"Ohhhh Bon journo mein edler Freund." Hast du das Geld? "Aber sicher doch mein Freund es war zwar ein bisschen schwierig es so schnell zu besorgen aber meine Oma kriegt bestimmt einen neuen Rollstuhl von der Krankenkasse" antworte ich etwas ausser Atem vor lauter Vorfreude.Luigi "Na dann komm mal nach hinten und setz dich auf den Gynaekologischen Stuhl" Ich habe mich schon siet laengerer Zeit gefragt woher er denn wohl hat und vor allen Dingen wofuer er ihn braucht ? Aber gut ich setze mich und bin schon mal auf das Ergebniss gespannt. ......
Media
........"Hose runter!" hoerte ich ih ploetzlich sagen und mir wurde anders. "Was soll denn das?", fragte ich ihn, aber bevor er antworten konnte, klingelte mein Handy. Luigi machte sich gerade an irgendwelchen Geraete zu schaffen, als ich mit dem Handy auf Empfang ging. "Du musst sofort kommen", hoerte ich eine Frauenstimme aus dem Hoerer, aber die Empfangsqualitaet war hier so schlecht, dass ich nicht gleich erkannte, wr das zu mir sagte. "Hallo, hallo", sagte ich und hoerte wieder, "Du musst sofort kommen!" Jetzt erkannte ich die Stimme, es war Eva, mit der ich zuletzt eine heftige Liebschaft angefangen hatte, die mir aber jetzt schon etwas oede wurde, da Eva anfing von Heirat zu sprechen.
"Du hast ja die Hose immer noch nicht unten", hoerte ich Luigi sagen und gab ihm ein Zeichen, er moege doch den Mund halten. Ungeduldig deutete er den Leierkastenarm an,der mir sage sollte, ich solle mich kurz fassen. Das tat ich eigentlich auch immer, eigentlich immer nur, wenn ich jemanden anrief, denn dann muss ich die Gebuehren zahlen. Beschwichtigend hob ich die Hand und Luigi vertummte.
Ich hoerte wie Evas Stimme immer leiser wurde und machte mir langsam Sorgen, denn sie hatte so einen komischen Ton in der Stimme, den ich bei ihr nicht kannte. "Was ist denn los?" fragte ich, aber sie antwortete nur:"Du musst jetzt sofort kommen, wenn Du mich noch einmal sehen willst!"
Luigi deutete wieder auf meine Hose. Blitschnell schossen mir die Gedanken durch den Kopf: Eva braucht Dich - Warum soll ich nur die Hose runterziehen? - Endlich keine Platte mehr! Eva...
Kaept'n Blaubaer
............ Mit einem "Luigi ich komm wieder" Ruf und einem Sprung aus dem Stuhl der jedem Kaenguruh zur Ehre gereichen wuerde verliess ich Luigi der gerade wieder ins Zimmer kamm. Was wollte er wohl mit der Sense ? Warum wollte sich Eva unbedingt im Dom mit mir treffen ?So religioes ist sie doch gar nicht.Hoffentlich hat sie nicht schon wieder Schwierigkeiten mit ihrem Vater.Der ist auf dem zweiten Bildungsweg Priester geworden und mittlerweile Kardinal.Ha Ha Ha der einzige Kardinal der Melken und Traktor fahren kann. Mein Gott ist der Roncalli-Platz wieder voll heute.Wie komme ich denn jetzt durch die Horde Skinheads ? Was sagte meine Mama immer die Leute wollen nur angesprochen werden.Naja ein Versuch ist's wert. "Heeeehhhh, mach Platz ihr Schaedel" ...........
Media
................... Das haette ich aber besser nicht gesagt, denn sofort wurde ich von ihnen umringt. "Wat wills Du denn, du afjenachte Hundeknochen?" fragte mich einer und kam drohend auf mich zu. Auch die anderen Guckten nicht gerade freundlich. Ir- gendwo hoert ich eine Kette rasseln. "Jetzt haengst Du ganz schoen in der Scheisse!" dachte ich bei mir und sah mich hilfesuchend um. Ploetzlich bekam ich einen Stoss gegen die Brust und taumelte nach hinten, wurde aber gleich wieder nach vorne geschleudert und kaum angekommen, ging es wieder zurueck. Ich kam mir vor wie auf Puetzchens Markt in der Achter- bahn mit dem dreier Looping. Da traf mich auch noch eine Faust auf die Nase und ich merkte, wie das Blut langsam seinen Weg ueber meinen Schnaeutzer suchte und auf mein Hemd tropfte. Ich fuhr mit der Zunge ueber die Oberlippe und hatte den suesslichen Geschmack meines Blutes im Mund. Von irgendwoher hoerte ich:"Ruf doch mal einer die Polizei! Der arme Kerl wird ja total fertig gemacht!" Wieder wurde ich von hinten gestossen. Diesmal schaffte ich es aber, den Kopf zu senken und rammte ihn meinem Gegenueber in die Magengegend. Der gab ueber- raschend nach un ich geriet ins stolpern. Eine Hand griff nach meiner Jacke, aber bevor ich wieder in den Kreis gezogen werden konnte, riss ich mich los. Einer Stand noch vor mir, der jetzt drohend auf mich zu kam. Aber ich fackelte nicht lang und trat ihm so fest ich konnte, in die Weichteile, da wo es fuer ihn am Schmerzhaftesten war. Er sah mich erstaunt an, fiel auf die Knie und stimmte seinen Klagegesang an.
"Jetzt aber nichts wie weg!" dachte ich und lief Richtung Frueh. Im Laufen drehte ich mich um und sah, dass die Skins sich um ihren ange- schlagenen Kumpel bemuehten und mir noch nicht folgten. Also lief ich gleich wieder links am Roemisch-Germanischen vorbei in Richtung Dom und weiter zum Haupteingang. Gerade als ich den Dom durch den Haupteingang betreten wollte, kam ein Schweitzer in seiner roten Amtsbekleidung aus dem Dom. "Fuer heute geschlossen", sagte er und verschloss die Tuer. Wo war Eva...?
Kaept'n Blaubaer
.......... Eva ? Eva Meisnarr ? fragte mich der Schweitzer. "Ja Ja" stotterte ich "Wieso ? " "Na dann gehen sie mal schnell rein,man erwartet sie schon dringend" meinte der Schweitzer und schob mich schnell durch das Portal. Mein Gott sind hier viele Leute.Die haben sich ja alle voll in Schale geworfen ging es mir durch den Kopf,wobei ich mir mein ramponiertes Hemd wieder ordentlich in die Hose stopfte.Aber wo finde ich den jetzt Eva und was ist furchtbares mit ihr passiert ?Ich glaube ich frage mal die beiden Dombuettel in Rot ob sie etwas von ihr wissen."Entschuldigung meine Herren koennen sie mir vieleicht sagen wo ich Eva Meisnarr finde ? ich bin mit ihr hier verabredet." Da packen die beiden Uniformierten mich mit festen Griff und schleppen mich voll durch den Dom Richtung Altar."He ihr beiden macht doch nicht so ein Theater.Ich will doch hier nicht die Messe stoeren" Aber die beiden lassen nicht locker und stellen mich genau vor dem Altar ab.Junge ist das ein Gefuehl ganz alleine vor einem Altar auf den Ruecken eines Priesters in Ausgehuniform zu starren und ein vollbesetzte Kirche sieht dir dabei zu.Wenn ich nur wuesste wo Eva ist."Aber das ist ja Eva's Vater" schoss es mir durch den Kopf als der Priester sich herumdrehte. "Was ist hier los ?" gruebelte ich in einem Anflug von Panik. Und da kommt Eva.In einem weissen Kleid und Blumen im Arm."HILFE,HILFE ERBARMEN"riefen alle Fasern meines Koerpers als ich die Tatsachen verarbeitet und mir meiner Lage bewusst wurde.Ich sondierte noch einmal blitzschnell die Lage und sah Eva mit einem heimtueckischen Laecheln welches mir einen kalten Schauer ueber den Ruecken jagte,Eva's Vater mit gnadenloser Kaelte im Blick und vor jeder Tuer mindestens 3 Domschweitzer mit Hellebarden.Ploetzlich klingt die Orgelmusik aus und eine unnatuerliche Ruhe breitet sich aus.Ich hoere mein eigenes Blut in den Ohren rauschen als dieser Prister seine Arme ausbreitet und das Wort an mich richtet.
Media
............. Arme hatte der, da waere Arnold Schwarzenegger blass geworden. Wenn er jetzt in die Haende klatschen wuerde, waere mein Kopf wahrscheinlich zerquetscht. "Liebe Gemeinde, ich freue mich, dass wir hier zur Vermaehlng des Paares Eva Meisnarr und Norbert Burgerr zusammen gekommen sind. Dieses junge Paar..." Die Gemeinde hoerte aufmerksam zu, Eva grinste immer noch so heimtueckisch, der Priester hatte immer noch beide Arme erhoben und die Schweitzer be- obachteten aufmerksam jede meiner Bewegungen. Ich fragte mich, wie sie das mit dem Standesamt gedreht hatte, denn sonst koennte und muesste ich ja gar nicht hier stehen. IRgendwie hatte es ihre Familie wohl gschafft, die entsprechenden Heiratsurkunden hier vorzulegen - oder traeumte ich? Ich kniff mir heimlich in den Oberschenkel, es schmerzte, also schlief ich nicht.
Eva stammt aus einer angesehenen Familie, deren Mitglieder mit allen Wassern gewaschne waren und skrupelos dazu.
"Wer etwas gegen den Bund dieser beiden Menschen einzuwenden hat, moege jetzt reden oder fuer immer schweigen", hoerte ich den Priester sagen. Der Type hatte immer noch drohend die Arme erhoben.
Niemand in der Gemeinde meldete sich zu Wort, mein Schicksal war besiegelt!
"Ich!" hoerte ich eine Stimme laut und deutlich sagen. Verstohlen drehte ich mich um und sah...
Kaept'n Blaubaer
............Trudi mit bebenden Busen auf den Altar zustuermen."Wie kannst du es wagen mich so zu hintergehen du Schwein ?""Unsere Kinder haben nichts zu essen und du Saufkopp stehst hier in der Kirche und versuchst ne neue zu verarschen"Trudi war nicht zu bremsen und keifte dermassen laut durch den Dom das ich Angst hatte das die Decke runterkommt. Zwei Domschweitzer die versuchten Trudi -abzufuehren- landeten recht unsanft mit blutender Lippe in den forderen Baenken. "Du kommst jetzt sofort mit" herrschte mich Trudi an und zog mich unerbittlich durch die Reihen aufgebrachter Hochzeitsgaeste hinaus vor den Dom.Draussen angekommen sagte sie mir mit einem heiseren Lachen. "Dafuer habe ich einen Wunsch bei dir frei" und "sei nachher bei Jupp". Dann gab sie mir einen kraeftigen Schubs und schrie "Bleibst du wohl hier du Scheusal" Ich rannte so schnell wie ich konnte davon und hatte jetzt schon die Befuerchtung was sie von mir will..........
Media
........."Da ist der Scheisser!" hoerte ich einen bruellen. Interessiert sah ich mich um. Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass es die Skins von vorhin waren, die jetzt ploetzlich in meine Richtung liefen. Einer zeigte auf mich und bruellte:"Da! Da ist der scheiss Type!" Noch waren sie fuenfzig Meter entfernt, also nicht wie weg Richtung Bahnhof. Dort warf ich mich in die erste S-Bahn. Gott sei Danks schlossen sich die Tueren sofort und die Bahn fuhr los. ANder Escher Strasse stieg ich wieder aus und machte einen kleinen Spaziergang zur Hornstrasse. Die Frittenbude vor dem Freudenhaus hatte geoeffnet und ich bemerkte, wie mir der Magen in den Kniekehlen hing. Schliesslich gibts hier die besten Fritten in ganz Koeln, also nicht wie rein. "Curry-Fritten-rot-weiss", sagte ich dem mutzig guckenden Mann hinter der Theke. "Laeuft das Geschaeft nicht?" "Scheisse", sagte der Mann und zog eine Pfanne von der Waermeplatte. "Du bist heute der fuenfte Kunde! Die Leute sparen an allen Ecken und Enden! Die Maedels drueben klagen auch, weil die Freier nur noch feilschen und am liebsten umsonst ****** (zensiert) wuerden. Wo das noch hinfuehren sollen? Ich dachte gefressen und ******* (zensiert) wuerde immer." Ich liess ihn lamentieren, eigentlich wollte ich gar keine ANtwort auf meine Frage, ich hatte nur Hunger. Die Fritten waren wirklich lecker und ich merkte, wie ich langsam wieder munter wurde. Erst 5 Uhr, bis zum Jupp brauche ich eine halbe Stunde, vor sieben brauche ich nicht da sein, soll iich nicht noch eben ...
Kaept'n Blaubaer
..............Aber klar doch wer oder was soll mich hindern.Ich gehe mal rueber. "Hallo Noppi" rief mir schon von weitem Heidi entgegen."Hallo Heidi" ent- gegnete ich ihr beschaemt.Ich werde immer etwas verlegen wenn Frauen mich mit meinem Kosenamen ansprechen.NOPPI Den Namen habe ich hier verliehen bekommen als meine Vorliebe fuer genoppte Gummis bekannt wurde."Was ist hast du Lust mich nach oben zu begleiten ?" fragte mich Heidi."Okay mein Schatz wenn unsere Vereinbarungf noch gueltig ist" antwortete ich mit einigem Interesse da ich immer befuerchte das sie sich eines Tages nicht mal daran halten will."Na wenn's dir hilft,Suesser" war ihre lakonische Antwort. "Na komm dann nichts wie ab in den Keller" sagte ich und zerrte Heidi ungeduldigt hinter mir her. Im Keller angekommen..........
Media
.............. sagt sie zu mir:"Noppi, wenn Du wirklich die jiddische Nummer willst, musste aber noch wat drauflegen!" "Ne", sagte ich, "vielleicht beim naechsten Mal. Aber wenn Du jetzt nicht willst, ich hab' Christa oben gesehen, die macht die mit Begeisterung!" Im Stillen musste ich grinsen, denn bisher wollte noch keine die Jiddische Nummer mir machen, denn sie kannten sie alle.
Ein Stuendchen spaeter, ich hatte mich gerade wieder angezogen, Heidi das Geld gegeben, ging vergnuegt die Treppen wieder hoch - von unten hoerte ich Heidi noch bruellen:"Du linke Sau!" - und schaute auf die Uhr. Jetzt musste ich aber Gas geben, wenn ich noch zu Jupp wollte. Vor der Tuer standen wie immer um diese Zeit jede Menge Taxis und ich liess mich in das erste fallen. "Fahr mich zum Jupp und quatsch mich nicht an, denn ich muss nachdenken", sagte ich zu dem Fahrer und der fuhr los. Auf der Inneren war wieder Stau und es dauerte ewig, bis wir endlich auf der Gladbacher Str. waren. Von hier aus war es nicht mehr weit zu Jupp. Ich hatte immer noch keinen Schimmer, was Trudi denn nun von mir wollte, aber sie wuerde es mir wohl gleich erzaehlen.
Das Taxi hielt, ich stieg aus und zahlte. "Der Rest ist fuer Dich", sagte ich und ging ueber die Strasse Richtung Kneipe. Es hatte aufgehoert zu regnen, aber ein scheiss Wind kam auf. Ich ging etwas schneller, stiess die Tuere auf und sah Jupp wie immer hinter Tresen stehen. Trudi war noch nirgens zu erblicken. Also liess ich mich auf einen Hocker fallen, nickte in die Runde bestellte ein Bier, zuendete eine Zigarette an und ...
Kaept'n Blaubaer
..............und griff schnell zum Express der auf der Theke lag.Sonderausgabe Express ist doch wohl recht selten.Was ist wohl schon wieder los ? "Kardinal Meisnarr Haftbefehl" stand in grossen roten Lettern augenfeindlich in dem Blatt.Schnell las ich den Artikel durch.
--Bei dem morgendlichen Tumult im Dom handelte es sich wohl um eine fingierte Hochzeit zwischen der Tochter des Kardinals und einem noch Unbekannten.Dieser konnte nur durch den wagemutigen Einsatz einer Under-Cover Agentin des Bundeskriminalamtes fluechten.Der Kardinal stand schon laengere Zeit unter Beobachtung.Es gibt Hinweise das er in einem grossangelegten Schwindel mit Messwein Marke Glykol Suedhang verwickelt ist. Heute morgen im Dom konnte er sich der Vehaftung in dem Durcheinander noch durch die Flucht entziehen.Laut Zeugenaussagen rief er immer wieder laut."Den kauf ich mir" Der Vatikan war zur Stellungnahme noch nicht bereit.Wenn sie Hinweise zur Ergreifung des Kardinals machen koennen hier die Telefon-Nr. 0221/621799 --Es ist eine Belohnung vorgesehen.
Mein Gott was ist denn nu los? Was habe ich denn da wieder los getreten ? Ahh da kommt Trudi ........
Media
.................... sie stolzierte aber an mir vorbei als sei ich gar nicht vorhanden. Ein un- merkliches Kopfschuetteln glaubte ich wahrzunehmen.
Naja, Weiber, was kann man da schon erwarten?
Ich setzte mich also wieder bequem auf meinen Hocker und stoeberte weiter im Koelner Revolverblatt. Der FC hat schon wieder verloren - 3:1 gegen Leverkusen. Die bringen's auch nicht mehr. Ist auch egal, ich schau mir lieber die Spiele vom KEC an, da ist wenigstens was los.
Was wohl in Trudi gefahren ist? So kannte ich sie gar nicht. Wenn sie mich sah, stuerzte sie normalerweise auf mich los und umarmte mich ueberschwenglich - es war manchmal schon peinlich. Dass sie jetzt einfach so an mir vorbei stolzierte. Komisch!!!
"Noch'n Koelsch", hoerte ich mich sagen und blaetterte weiter im Express. Sieh mal einer an, auch Howard versucht wieder ins Gespraech zu kommen. War ja auch lange ruhig um ihn.
Endlich kam mein Koelsch. Am Glas klebte ein Zettel. Gerade wollte ich Jupp anmachen wegen seiner dreckigen Glaeser als ich ein T auf dem Zettel bemerkte. Vorsichtig zog ich es ab und las:"Um 1 bei Dir! Trudi"
"Was soll das denn", fragte ich mich, konnte mir diese Frage aber nicht be- antwoten. Ich trank mein Koelsch, zahlte und ging in meine Wohnung. Es passte mir zwar gar nicht, denn ich war eigentlich mit Waltraud verabredet, die extra, weil ihr Mann nicht da war, meinen Besuch erwartet. Waltraud, eine Frau wie aus dem Bilderbuch. Klein, vollbusig und nicht unerfahren in Liebes- dingen musste ich jetzt sausen lassen, nur weil ein Zettel von Trudi am Koelschglas hing...
Kaept'n Blaubaer
.........und jetzt sitz ich hier in meiner Wohnung und warte auf etwas von dem ich noch nicht mal weis was es ist.Ah die Klingel. "Hallo Trudi" konnte ich nur noch zu Trudi sagen die sich aalglatt an mir vorbei in die Wohnung schlaengelte. "Hoer zu ich habe nicht viel Zeit und es ist dringend" eroeffnete Trudi das Gespraech."Dieser Kardinal ist ein groesserer Fisch wie ich dachte und ihn zu erwischen wird sehr heikel und schwierig"."Ich wollte dich nur warnen und dir raten eine Woche zu verschwinden"."Hier hast du eine Telefon-Nr. wo du eine Nachricht fuer mich hinterlassen kannst"."Sag mir Bescheid wo ich dich finden kann".Bei meinem "Aber..." war sie schon aus der Tuer.Jetzt wusste ich noch weniger wie vorher und hatte auch noch das Gefuehl das ich mich doch besser eine Zeitlang nicht sehen lasse.Wenn ich an die Arme von Eva`s Vater denke wird mir doch etwas mulmig. Ich glaube ich treffe mich erst mal mit Waltraud und bleibe in Bewegung. Bekanntschaften fuer eine Woche habe ich ja genug. Na klar warum soll verstecken keinen Spass machen. "Nanu hat Trudi was vergessen oder ist das etwa schon Waltraud ?" dachte ich bei mir als es wieder klingelte und ich an die Tuer ging.
Media
.......Irgendwie hatte ich kein gutes Gefuehl und schaute durch den Spion. Zwei fisntere Typen standen vor der Tuer. Wieder klingelte es...und wieder! "Herr Burger! Machen Sie auf, wir wissen, dass sie zuhause sind!" hoerte ich einen der Type sagen. RRIIIINNNNGGGGGGGGGG. Energisch wurde die Klingel gedrueckt. Einer der beiden haemmerte mit der Faust gegen die Tuer. "Polizei! Herr Burger, oeffnen Sie die Tuer!" schalte es von draussen. Wenn das Polizisten waren, wollte ich nicht mehr Noppi Burger heissen. Leise zog ich mich ins Wohnzimmer zurueck. Die Klingel kraechtze nur noch jaemmerlich, denn der Type nahm den Finger nicht mehr vom Klingelknopf. Gleichzeitig haemmerte es an der Tuer, dass ich schon befuerchtete,sie braeche jeden Moment auseinander. Schnell griff ich nach meiner Jacke, zog sie ueber und ging ins Badezimmer. Vorsichtig oeffnete ich das Fenster, dass auf die Nebenstrasse fuehrte und lugt auf die Strasse. Scheinbar niemand da. Ich zog schon mal den Autoschluessel ausder Tasche, als mir einfiel, dass die Ksite ja abgeschleppt worden war. "Scheisse!" presste ich durch die Zaehne, bevor ich auf die Fensterbank stieg und auf die Strasse sprang. Vorsichtig schaute ich mich nocheinmal nach allen Seiten um, aber es war immer noch nichts zu sehen. Durch das offene Badezimmerfenster hoerte ich das Poltern an meiner Wohnungstuere. Die Klingel hatte wohl schon aufgegeben.
Vorsichtig lief ich los. An der Strassenecke angekommen, sah ich ein Taxi auf mich zukommen. Ich sprang dem Wagen vor den Kuehler. Der Fahrer musste eine Vollbremsung machen, drehte das Fenster runter und schrei:"Du dumme Sau!" und zeigte mir den Vogel. "Reg' Dich nicht so auf, sondern fahr erst mal los!" sagteich zu ihm, als ich mich ins Polster fallen liess, "kriegst auch ein ordentliches Trinkgeld."
"Colonia-Abschleppdienst", sagte ich zum Fahrer und hing meinen Gedanken nach. Als wir angekommen waren, gab ich ihm 20 Mark Trinkgeld und er fuhr zufrieden davon. Eien halbe Stunde spaeter hatte ich meinen Wagen wieder, also auf zu Waltraud. Mittlerweile war es 4 Uhr frueh als ich bei Waltraud den Wagen parkte. Fuenf Minuten musste ich den Daumen auf den Klingelknopf halten, bis sie oeffnete. Erfreut sah sie nicht aus, aber sie liess mich ein.
"Du Spinner!" sagte sie, "um 4 Uhr morgens kommst Du hierher. Wie Du nur aussiehst!" ...
Kaept'n Blaubaer
...."Aber egal,komm erst mal ins Wohnzimmer.""Ich mach uns erst mal was zu trinken"sagte Waltraud und zog mich in die gute Stube."Du hoer mal Waltraud ich muss dir erst mal was erklaeren"begann ich.Dann erzaehlte ich ihr von meinem verrueckten Tag."Und jetzt bin ich wohl mehr oder weniger auf der Flucht"."Ja,Ja Dr. Kimbel und das soll ich dir glauben?"antwortete Waltraud."Wenn du keine Lust auf mich hast sag es einfach und erzaehl mir nicht so eine Raeuberpistole"hielt mir Waltraud vor und schwadronierte einfach immer weiter."Du Schuft,ehrloser Halunke,Jammerlappen,Luegner, wiederlicher..."Ich schnappte sie mir einfach und drueckte ihr einen so intensiven Kuss auf,dass sie sofort aufhoerte zu keifen,weich wurde und voellig ausser Atem saeuselte "Warte,Warte nicht so schnell" "Ohh du weisst was mir gefaellt.""Komm trink dir einen kleinen ich muss mal kurz ins Bad, ich habe mir etwas neues gekauft und moechte wissen ob es dir gefaellt?" Schwupps war sie aus meinen Armen und verschwand behende ins Bad. Na gut genehmige ich mir also erst einen kleinen Schluck..........
Media
.........Es dauerte und dauerte. Im meinem Kopf kreisten die Gedanken, irgendwie fand ich keine Ruhe. Waltraud war immer noch nicht fertig und bei mir verflog die Lust auf ein erotisches Abenteuer immer mehr. Kurzentschlossen stand ich auf, ging zur Tuer und zog sie leise hinter mir ins Schloss. Waltraud wuerde sauer sein!
Ab, auf die Strasse und ins Auto. Ich steckte den Schluessel ins Schloss und startete den Motor. Kupplung, 1. Gang, Gas und los!
Eigentlich hatte ich mir gar nicht ueberlegt, wo ich hin wollte und was ich unternehmen wollte, fuhr es mir durch den Kopf, als ich verwundert aus demAuto stieg, dass ich drei Strassen von meiner Wohnung entfernt ge- parkt hatte. Ich musste gaehnen. Der Himmel wurde langsam wieder hell.
Vorsichtig naeherte ich mich dem Fenster, aus dem ich vor ein paar Stunden noch herausgesprungen war. Ich zog mich vorsichtig und leise an der Fensterbank hoch und schielte ins Badezimmer. Alles war hell erleuchtet, aber zu hoeren war nichts. Vorsichtig zog ich mich ein Stueck hoeher und fluchte leise vor mich hin. Langsam liess ich mich ins Badezimmer gleiten, bereit, jeden Moment wieder aus dem Fenster zu springen und die Flucht zu ergreifen. Nichts ruehrte sich. Vorsichtig blickte ich in die Wohnung, aber es war niemand zu sehen. Alles war durchwuehlt und durcheinander geworfen. Die SChubladen waren aus den SChraenken gerissen und meine SChnapsflaschensammlung lag im ganzen Zimmer vertreut auf dem Boden. Die Wohnungstuer stand offen. Ich schloss sie und sah mir den Schaden naeher an. "So eine Scheisse!" dachte ich. Ich begann etwas Ordnung zu schaffen als das Telefon klinglte. Ich suchte mit Blicken das Zimmer ab, sah es aber nicht. Ploetzlich merkte ich, dass es mein Handy war, dass dieses Geraeusch von sich gab. Langsam zog ich es aus der Tasche. Sollte ich rangehen?.......
Kaept'n Blaubaer
......Naja was kann beim telefonieren schon passieren ? "Ja hier Noppi Herr ueber alle Noppen" meldete ich mich mit dem groesstmoegliche Ernst in der Stimme, um mein Gegenueber etwas zu verunsichern. "Aehh......Tja.....Hmmm....Aehh ich wollte Norbert sprechen" antwortet verlegen eine mir bekannt vorkommende weibliche Stimme. Immer noch mit Autoritaet in der Stimme fragte ich "Ja wer ist denn da ueberhaupt ?" Die Antwort versetzte mir doch irgendwie einen kleinen Schock "Eva Eva Meisnarr ich muss ihn unbedingt sprechen.Es ist sehr wichtig.Nur Norbert kann mir helfen."Dabei hoerte ich irgendwie an ihrer Stimme raus das sie weinte und sehr verzweifelt war.Ich konnte mir das nicht laenger mit anhoeren und gab mich ihr zu erkennen."Eva ist ja gut ich bins Norbert, was ist den los.Komm hoer auf zu weinen und erzaehl mir alles" Eva "Ach Norbert kannst du mir noch mal verzeihen ? Glaub mir ich wusste das alles nicht.Papa hat mir erzaehlt das du mich ueberraschen wolltest. Glaub mir ich wusste davon nichts.Ich liebe dich doch." Sie redete so schnell und unter traenenreichem Schluchzen das ich ihr nur glauben konnte.Ausserdem passte das sowieso ganz und gar zu ihrem Vater. "Ach Eva ich glaube dir ja,nur deinem Vater habe ich noch nie getraut. Ausserdem muss ich dich auch noch sprechen.Dringend,aber nicht am Telefon. Komm lass uns,uns irgendwo treffen"schlug ich ihr vor. Eva "Ja Schatz gerne.Sag mir nur wo und wann." Darauf ich "OK Schatz.Am liebsten irgendwo wo viele Menschen sind.Sagen wir in einer Stunde im ........ Zoo.Ja im Zoo an unserer alten Stelle.OK ?" "Ich werde da sein und auf dich warten " sagte Eva und legte auf. Mein Gott entweder fange ich langsam an zu verbloeden oder ich mache sonst nur Mist dachte ich bei mir waehrend ich etwas ratlos mich in meiner Bude umsah um etwas zu finden was sich im Notfall als Waffe eignete.ich wollte nicht unvorbereitet in den Zoo gehen,falls es eine Falle war. Na das eignet sich doch ganz gut ...........
Media
....."Was soll's", dachteich mir und machte mich auf den Weg in den Zoo. Am Haupt- eingang war der Teufel los, also versuchte ich es am Nebeneingang. "Na, wer sagte es denn?", dachte ich und fuhr auf den Parkplatz, der so einladend vor dem Kuehler meines Autos auftauchte. An der Kasse war eine kleine Schlange. Ein Rentner kramte umstaendlich in seiner Boerse und hielt den ganzen Verkehr auf. Nachdme ich den Eintritt gezahlt hatte, ging ich zur Orientierungstafel und suchte den Affenfelsen. "Wenigstens muss ich nicht so weit laufen!" dachte ich mir und schlenderte los. Ich hatte noch eine halbe Stunde Zeit und konnte in Ruhe gucken, ob ich irgendwo etwas Ungewoehnliches entdecken konnte. Aber alles schien normal zu sein. Also setzte ich mich auf eine Bank und sah den Affen zu. Sahen schon recht interessant aus, diese Viechermit ihren roten Aerschen. Einen Affen entdeckte ich, der hatte ein Glatze. Geistesabwesend fuhr ich ueber meine Platte und musste grinsen. Eine Horde laermender Kinder kam angerannt und baute sich am Gitter auf. Wer jetzt wohl die Afen waren? Die Kinder schnitten Grimassen und stiessen Laute aus, von denen sie glaubten, sie koennen sich so mit den Affen vertaendigen. Lautes Gegroehle. Ich sah auf und bemerkte, was die Kinder zu diesem Heiter- keitsausbruch veranlasst hatte. Eine Affe trieb es gerade... Aber da sah ich Eva. Sie schaute sich um, als vermute sie Verfolger hinter sich. Aber niemand war zu sehen. Sie hatte mich noch nicht bemerkt. Ich benutzte diese Zeit, um meine Umgebung intensiv zu beobachten. Nicht regte sich, was meine Aufmerksamkeit erregt haette. "Noppi", hoerte ich sie rufen, als sie auf mich zueilte. Wieder schaute sie sich m, als wuerde sie verfolgt. "Hast Du Deinen Wagen dabei?", fragte ich sie mich. Ich nickte und sie sagte: "Komm, lass uns irgendwo hinfahren, mir ist hier nicht geheuer." Sie nahm meine Hand und zog mich zum Seitenausgang. "Na gut", dachte ich bei mir. Wenn ich im Auto sitze und fahre, bin ich sicherer als hier....
Kaept'n Blaubaer
.........."Komm steig ein" sagte ich zu Eva nachdem wir sicher meine Wagen erreicht hatten.Ich fuhr erstmal los um in Bewegung zu sein und fragte Eva was sie will."Du Noppi,Papa ist weg und ich weiss nicht wo er ist oder macht,aber ich war in seinem Buero und habe mir sein Telefonbuch und Computer mitgenommen.Kaum war ich aus der Tuer sah ich noch wie ein paar dunkle Typen ins Haus stuermten.Da bin ich schnell abgehauen.Du ich hab Angst". "Na hoer mal das war bstimmt die Polizei,die suchen den doch" antwortete ich ihr."Nein Nein"schrie sie fast "seit wann haben Polizisten Taetowierungen und sehen Suedlaendisch aus ?" "Was sagst du ? Suedlaendisch sahen die aus ? fragte ich jetzt doch leicht beunruhigt."Ja Ja wenn ichs doch sage. Die sahen alle aus wie......naja sagen wir mal Italiener"versicherte sie mir nochmal mit Angst in den Augen. "Komm wir fahren erst mal zu einem alten Freund und sehen uns mal an was du bei deinem Vater gefunden hast". Ich fuhr also zu meinem alten Freund H-J.Der war zwar ziemlich verschroben aber bei ihm konnte ich mich sicher fuehlen.Der quatscht bestimmt nicht, der redet ja selbst mit mir nicht viel. Bei H-J angekommen fuhr ich den Wagen hinters Haus und wir gingen durch den Garten zur Hintertuer.Wir klingelten Sturm und H-J oeffnete ganz ruhig die Tuer."Hallo H-J" begruesste ich ihn und stellte ihm Eva vor.Er bat uns ohne ein Wort zu sagen hinein.Wir gingen ins Wohnzimmer und ich begann H-J zu erklaeren was los ist.Aber ich hatte noch nicht ganz angefangen da unterbrach er mich und schob mir wortlos den Express entgegen.Er wusste also so halb Bescheid.Ich wollte noch etwas sagen,aber er sagte nur."Ihr koennt solange bleiben wie ihr wollt und ich will nichts wissen". Tja so ist H-J...........
Media
............. also machten wir es uns erst einmal bei H-J gemuetlich. Das gute an dem Kerl war, das er immer einen guten Kaffee auf der Platte stehen hat. Und das war genau das, was ich im Moment brauchte. Nach dem ich mich also ein bisschen gestaerkt habe, und auch Eva wieder einen recht aufgeraeumten Eindruck macht, verabschiedete ich mich mit den Worten "Bin in ner halben Stunde wieder da". Aber nicht ohne mir vorher den Wohnungs- schluessel von Eva geben zu lassen. Ich will das Telefonverzeichnis und vorallem den Rechner von Evas Alten. Vorsichtshalber parke ich den Wagen 3 Strassen vor Evas Wohnung. Als ich vor ihrem Haus angekomme, krame ich nach ihrem Schluessel. Welcher ist wohl fuer die Haustuer ? Aber da geht die Tuer auf und ein altes Muetterchen steht vor mir. "Suchen Sie jemanden, junger Mann ?", will sie wissen. "Aehmmm, noe... ich wohne hier !". Unglaeubig sieht sie mich an, aber sie kann nicht verhin- dern, dass ich mich an ihr vorbei ins Haus schiebe. Im 3. Stock angekommen stehe ich vor Evas Wohnung. Das erste Mal, dass ich im Hellen hier bin, denke ich. Ich schiebe den ersten Schluessel ins Schloss und habe Glueck, er passt. Als ich die Tuer hinter mir ins Schloss fallen lasse, hoere ich wie schwere Schritte die Treppe hinauf kommen und wie die schrille Stimme der Alten von vorhin ruft "Er muss noch im Haus sein...".
Gruss Heinz-Josef
.........."Mist" !"Die Jungs sind aber ganz sch”n auf Zack"rumorte es in meinem Sch„del.""Nu aber dalli,und nichts wie ab,bevor die mich erwischen".Zum Glck kannte ich mich hier ein wenig aus und flink wie eine Gazelle schnappte ich mir das Laptop und das Telefonbchlein,welche auf Evas Schreibtisch lagen.Nu aber nichts wie raus hier.Zu Sp„t.An der Tre wurde kr„ftig geklopft oder halt nein das war kein Klopfen,die versuchen die Tr aufzubrechen.Mit klammen H„nden suchte ich einen Ausweg.Das Fenster!Die letzte Chance denen nicht in die H„nde zu fallen.Ich ”ffnete das Fenster und sah den groáen Baum mit seinen weit ausladenden Ge„st.Leider waren die n„chsten Žste fast 2 Meter von mir weg."Was Rambo kann,kann ich auch"dachte ich mit Galgenhumor als ich mitten in den Baum sprang,sah mich aber schon aus 14 Metern H”he auf Pflaster knallen.WAU es hat geklappt."Mensch war doch ganz einfach"hallte es noch durch meinen Kopf als ich mich schnellstm”glich,mehr fallend wie kletternd,den Baum abw„rts bewegte.Aus Evas Fenster h”rte ich wildes Geschrei und Flche in einer Sprache die ich zwar nicht verstand aber sehr gut im Ton deuten konnte."Hier ist er.Hier ist das Schwein" schrie die alte Spinatschachtel von eben.Wild gestikulierend kam sie auf mich zu und versuchte mir den Weg zur Strasse zu versperren.Da hatte sie mich aber auf dem falschen Fuss erwischt,2 mal innerhalb von 5 Minuten verzinkt zu werden und dann noch hoffen das man wohl erzogen ist zeugt wohl von einem gewissen Altersstarrsinn.Ich gab ihr aus vollem Lauf einen Schubs die eine ungeahnte Reaktion hervorriefen.Meine stattlichen 100 Kg aus vollem Lauf gegen ihre -- naja -- 50 Kg bef”rderten die Alte ca. 5 m durch den Garten genau auf einen Komposthaufen.Irgendwie musste ich lachen als ich ihr verdutztes,dummes und von falschen Z„hnen befreites Gesicht sah. Aber ich lief so schnell ich konnte weiter ohne mich noch einmal umzusehen. Ich sprang in mein Auto und startete zu einem weiten Umweg um nach H.J. zurckzufahren.Ein Glck das Laptops so klein sind mit einem Tower h„tte ich mir wohl das Genick gebrochen.Ich parkte den Wagen wieder an der versteckten Stelle und ging ins Haus.Am Eingang empfing mich sofort H.J. und sagte "Eva ist weg.Sie gab mir diesen Brief und meinte sie melde sich schnellstm”glich". Mit zittrigen Fingern ”ffnete ich den Brief.....
Media
.......... und versuchte zu lesen, was das stand. Aber ich kam mir vor wie im 1. Schuljahr, weil ich jedes Wort buchstabieren muáte. Eva het eine Handschrift, als wäre eine Schar Hühner über's Papier gelaufen.
Lieber Noppi, (das habe ich merh erraten als gelsen)
bin weg ... auf der Suche ... Wahrheit ... Freundin ... Hinweis
nach einiger Zeit des šberlegens konnte ich mir den Sinn der Hieroglyphen, anders kann man dieses Gekritzel wirklich nicht nennen, einigermaáen zu- sammenreimen. Sie war also auf der Suche nach der Wahrheit und ist zu einer Freundin ge- fahren, die ihr wohl einen Hinweis geben kann.
Laut buchstabierend las ich weiter ...
gegenüber Kapellchen ... Rhein ... Kneipe ... Vorort ... N. Schmitz
Na, sie steckte also in irgendeinem Kölner Vorort,wo eine Kapelle direkt am Rhein steht, in deren Nähe wiederum eine Kneipe sein muß. Ihre Freundin heißt N. Schmitz , ein Name, der in Köln so selten ist wie in der Südstadt der Bergheimer am Samstagabend.
Erstmal muß ich sehen, was der Laptop für Infos ausspuckt, viellicht helfen die ja weiter. H.J. hatte schon den Kaffee eingegossen und wir setzen uns vor den Rechner. Mensch, war ich froh, daß H.J. damit umgehen konnte, ja schon ein Profi in Sachen Computer war.
"Sach ens, H.J., kennst du en Kapellchen in 'nem Kölner Vorort?" fragte ich ihn. "Eines?" fragte er zurück. "In jedem Kölner Vorort findest Du mindestens eine dieser kleinen Kirchen. Das hängt damit zusammen, daß der Kölner ein gläubiger Mensch ist und aus Dankbarkeit immer eine Kirche baute!"
Langatmig wollte er ausholen und mir mal wieder einen Vortrag über die Stadtgeschichte Köln halten, aber ich schaffte es gerade noch ihn abzuwürgen.
"Eine Kneipe soll sich in unmittlebarer Nähe befinden!"
Er grübelte einen Augenblick und schüttelte dann den Kopf, während er den Rechner einschaltete.
Wie soll ich jetzt nur Eva finden?
Könnt Ihr mir einen Tip geben, in welchen Vorort sich Eva aufhält?
Hallo,
weiß denn niemand von Euch, in welchem Vorort sich Eva aufhalten kann?
Noch einmal die Infos:
Direkt am Rhein, dort muß sich eine Kapelle oder ein Kapellchen befinden, eine Kneipe muß auch in unmittelbarer Nähe sein und ein Hinweis auf Treppchen hab' ich noch. Obwohl, Treppchen ist für mich kein Hinweis, leider.