Die Langton-Ameise, benannt nach ihrem
Erfinder Chris Langton, ist ein einfacher Roboter, der sich auf einer unbegrenzten,
in quadratische Felder (Pixel) eingeteilten Ebene bewegt. Jedes Pixel kann hierbei
eine beliebige Farbe haben aus einer endlichen Palette; im einfachsten Falle
handelt es sich um zwei Farben: die Farbe, die die Ebene zunächst besitzt (z.B.
weiß), und die Farbe, mit der die Ameise Pixel umfärbt (z.B. schwarz). Das Leben
der Ameise ist vorprogrammiert, sie folgt wenigen vorgegebenen Regeln, dabei
erzeugt sie sowohl komplexe chaotische als auch komplexe geordnete Strukturen
(flächige Muster, Straßen Treppen usw.). Obwohl ihr Verhalten nichts
mit Zufall zu tun hat, ja sogar bis in alle Zukunft vorherbestimmt ist, lässt
sich aus der Kenntnis der Regeln allein nicht vorhersagen, was geschehen wird.