Einleitung
 

Dies ist die Fantasy-Geschichte "Briban". Geschrieben haben sie Amateure - denn mit 14 Jahren ist wohl jeder noch Amateur, egal worum es sich handelt. Wer sich in dem Alter etwas klüger anstellt, ist "hochbegabt", und das ist schlimmer, als ein Amateur zu sein. Also zumindest in der Fassung, die ursprünglich von den jugendlichen Autoren geschrieben wurde, ist "Briban" ein Amateurroman. Trotzdem sollte dieses fragile Etwas, das auf einem Stapel Schreibmaschinenblätter langsam vergilbt, der Nachwelt erhalten bleiben. Einmal als Dokument über einen Lebensabschnitt der Autoren. Zum anderen aber, weil die Geschichte eine Menge Potenzial hat und es durchaus verdienen würde, zu Ende erzählt zu werden.

Und damit sind wir schon beim Hauptproblem: "Briban" ist nie fertig geworden. Weder in der ersten Fassung noch in einer stilistisch verbesserten Überarbeitung. Vielleicht schafft es ja einer der Autoren, den Faden wieder aufzunehmen, wenn er hier seine alten Ergüsse liest.

Mit der Navigationsleiste oben kann man zu folgenden Inhalten gelangen:
"Briban lesen" führt zur aktuellen Neufassung, ausschließlich verfasst von Martin Muster.
"Karten" enthält verschönerte Ausgaben des Landkarten-Materials.
"Das Original" zeigt die erste Fassung, die in den Jahren 1979 bis 1981 von Dirk Werres, Martin Muster und Jürgen Schmitz geschrieben wurde, behutsam digitalisiert und korrigiert.
Und unter "Bilder" finden sich (irgendwann einmal) Zeichnungen und Malereien der Autoren zum Thema.

Kurze Entstehungsgeschichte
Dirk WerresDirk Werres (links auf dem Foto - ich hab grad kein besseres) wurde mit knapp 14 Jahren vom Fantasy-Virus befallen. Das war 1979. Und es war in Köln. Auslöser war das Buch "Der Herr der Ringe", das damals gerade einmal mehr einen frischen "Hype" (zu jener Zeit sprach man eher von "Medienrummel") erfuhr. Dirk gefiel daran besonders der Umstand, dass dort von einer frei erfundenen Welt eine interessante Landkarte gezeichnet worden war. Und das ließe sich mit einfachen Mitteln auch selbst machen. Also nahm er ein paar Buntstifte und Zeichenblockblätter und zeichnete eine Karte. Und da seine erfundene Welt ruhig ein wenig größer sein durfte, klebte er später noch das eine oder andere Blatt hinzu und erweiterte diese Welt um ein paar Inseln. Das Ergebnis pinnte er an die Wand über seinem Bett. Es sah ungefähr so aus: (kleiner Ausschnitt in Originalgröße)

Am Anfang war eine Landkarte.

In diese Welt träumte er sich eine Weile hinein, bis er sich dann die voluminöse Schreibmaschine seiner Mutter holte, ein Blatt Papier einspannte und zu tippen begann. (Originalscan der ersten Zeilen:)

Die ersten Zeilen

Im Zwei-Finger-Suchsystem machte die neue Geschichte nur sehr langsam Fortschritte. Trotz der Bemühungen seines Freundes und Klassenkameraden Martin Muster ihn anzuspornen. (Jener schrieb selber an einem auf mindestens 1000 Seiten veranschlagten Science-Fiction-Epos namens "Spacesaga", an dem er aber nach 100 Seiten die Lust verlor. Zu recht, nebenbei bemerkt.)
Martin MusterKurzerhand griff sich da Martin Muster (siehe Foto - wir haben viel Spaß gehabt in dem Alter!) die Schreibmaschine mit dem eingespannten Manuskript, als Dirk gerade von seiner Mutter in die Badewanne gesteckt wurde (echt, ohne Scheiß!) und schrieb ein Stück weiter, was sich als folgenschwerer Eingriff erwies. Denn danach entwickelte sich Dirks Geschichte eigentlich nur weiter, wenn Martin zu Besuch war. So richtig in Gang kam die Sache aber erst, als beide Jungs 1980 zusammen in die Ferien fuhren und ein grobes Exposé für "Briban" ausarbeiteten.

Jürgen SchmitzDa nun klar war, wie die Geschichte verlaufen sollte, konnte sich nun auch ihr gemeinsamer Freund Jürgen Schmitz (Foto rechts) beteiligen. Das Manuskript wuchs, und die Geschichte wurde bis etwa zu zwei Dritteln der konzipierten Handlung vorangetrieben. Die Autoren feierten mittlerweile ihren 16. Geburtstag und wurden sich langsam uneins darüber, ob "Briban" gut genug geschrieben sei und ob es sich noch lohne, weiter daran zu arbeiten. Schließlich begann Martin Muster mit einer verbesserten Abschrift, mit der er bis heute noch nicht fertig geworden ist.

Diese Website präsentiert also beide Versionen, wobei wohl jene unter dem Punkt "Briban lesen" die meiste Aussicht hat, eines Tages vollendet zu werden.
Das Copyright haben die Autoren: Dirk Werres, Martin Muster und Jürgen Schmitz.
Diese Website hat einschließlich der Gestaltung und der Abbildungen Martin Muster gemacht.
Kommentare bitte an die Mailadresse nc-musterma2@netcologne.de.

   

 

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