Eduardo Chillida, 1924 2002, ist zweifellos einer der großen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Der bedeutende Baske hinterließ neben einem bedeutenden Oeuvre einen wunderbaren Skulpturenpark in seiner Heimat, dem spanischen Baskenland, nahe Hernani, unweit von San Sebastian, bzw. baskisch: Donostia. Anfahrtskizze: siehe Karte des spanischen Baskenlandes. Zwei Artikel, geschrieben anlässlich seines Todes am 19. August 2002, gehen auf Chillidas Biografie und Werk ein: Rolf Lau in der Frankfurter Rundschau, 21. August 2002, und Hanno Rauterberg in Die Zeit, 22. August 2002. Der Skulpturenpark nahe der spanischen Atlantikküste im Baskenland, unweit von San Sebastian (baskisch Donostia) ist auch gut von der südfranzösichen Atlantikküste aus zu erreichen. Lohnenswert sind Abstecher in die baskische Hauptstadt Vitoria (Gasteiz) und Pamplona, der Hauptstadt von Navarra, die stark baskisch geprägt ist. Nicht zu vergessen Bilbao (Bilbo), das mehr zu bieten hat, als das spektakuläre Guggenheim-Museum. Nach dem Niedergang der Stahl- und Kohleindustrie befindet sich Bilbao in einem Umbruch, den zu beobachten sich lohnt. Chillidas Skulpturenpark befindet sich auf einem großzügig bemessenen Gelände und bietet weiträumig Platz für mehr als 40 Werke. Der gekonnt entkernte ehemalige Bauernhof Zabalaga beherbergt auf zwei Etagen einen gelungenen Überblick auf Chillidas Werk. Hier spielen neben kleinen und großen Plastiken aus Stahl, Alabaster, Gips, Terrakotta und Granit auch seine Grafiken und Arbeiten mit Filz eine wichtige Rolle. Öffnungszeiten: Juli und August: 10.30 Uhr bis 19.00 Uhr, ansonsten bis 15.00 Uhr (an Samstagen auch im Sommer). Montags: geöffnet (Stand Herbst 2002). |
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