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Elias am 20.6.2001

 

Elias ist jetzt fast 3 3/4 Jahre alt. Bald besucht er schon zwei Jahre den Kindergarten und gehört nicht mehr zu den ganz Kleinen dort in der altersgemischten Gruppe. Er hat Freunde und Freundinnen gefunden und war schon auf etlichen Geburtstagsfeiern. Sowohl nichtbehinderte Kinder aus dem Kindergarten als auch andere Kinder mit Behinderung aus Kontakten über Selbsthilfegruppen und Mailing-Listen gehören zu seinem Freundeskreis.

Seine Entwicklung geht weiterhin stetig voran. Besonders gut ist wohl seine Sprachentwicklung: Drei-Wort-Sätze sind kein Problem mehr für ihn, sein Wortschatz ist riesig, und er wird ganz gut verstanden inzwischen, auch von Menschen, die ihn nicht kennen. Er kann Plural und Perfekt bilden, na, und eigentlich erzählt er die ganze Zeit! Seit einem Jahr etwa geht er regelmäßig zur Sprachtherapie, seit ein paar Wochen haben wir zu Hause auch ein Gerät für Klangtherapie nach Audiva (siehe www.audiva.de). Es scheint uns, als wäre er seither noch "wacher", aber es ist halt schwierig, Wirkungen bestimmten Therapien zuzuordnen.

Malen macht Elias besonderen Spaß, und seit ein paar Wochen malt er gegenständlich, am liebsten Tiere mit Körper, Kopf, Beinen -nicht notwendig 2 oder 4 :-) - teilweise auch Schwanz, Ohren und Augen. Auch das Frühlesen klappt jetzt ganz gut und wir haben ein Leserepertoire von etwa 40 Worten. Er kennt viele Farben und kann z..B. das Spiel "Bunte Ballone" spielen.

  Kleiner Tänzer Mai 2001

Hier sind wir gerade von einem zweiwöchigen

Urlaub in Bayern zurück - deshalb ist Elias so

moppelig!

Grobmotorisch ist Elias viel mutiger geworden, endlich klettert und rutscht er prima alleine. Seit letzter Woche geht er zum heilpädagogischen Reiten und sitzt ganz mutig und stolz auf Sheila, einem riesengroßen Schimmel! Es lohnt sich schon alleine um den Spaß, den er dabei hat. Zum Mutter-Kind-Turnen geht er auch immer noch gerne, allerdings muss er jetzt wegen des Termins der Reittherapie die Gruppe wechseln. Für die Zeit nach den Sommerferien denken wir auch über eine Psychomotorik-Kleingruppe nach - mmh, dann reicht es aber auch erstmal - so viel Programm für so einen kleinen Jungen! Da will ich deutlich im Auge behalten, ob er sich bei all der Förderung wohlfühlt oder doch zu wenig Freiraum für sich alleine hat - dann reduzieren wir halt wieder. Bisher hat er allerdings an allen neuen Angeboten ein großes Interesse und ist einfach auch ein sehr energievolles und neugieriges Kind.

Diesen Monat waren wir auch auf dem evangelischen Kirchentag in Frankfurt und haben dort an einem Stand von Eltern von Kindern mit DS mitgearbeitet. Wir haben viel Spaß gehabt dabei und, glaube ich, insgesamt auch viele Menschen erreicht. Elias hat fleißig mitgeholfen und kleine Flugblättchen über das Down-Syndrom verteilt: "Das Puzzle muss vollständig sein!" d.h. Menschen mit Down-Syndrom gehören zum Gesamtbild der Menschheit. Auf jeden Fall war er begeistert dabei, lief mit seinen Blättchen umher und rief: "Leute, wo bist du?" Im ZDF-Abschlussbericht über den Kirchentag gab es dann auch eine Großaufnahme von Elias, die wir aber selber leider verpasst hatten - ich hatte garnicht bemerkt, dass mein Sohn gefilmt worden war.

 

 

 

 

 

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