zurück

Romanwelten - Die Brontës aus Yorkshire

Ein Film von Andrzej Jeziorek

Mitte des 19. Jahrhunderts erregten in England die Romane der Brüder Bell große Aufmerksamkeit. Obwohl vermutet wurde, dass es sich um Pseudonyme handelte, war eines klar: Die freizügige Sprache, die ungewöhnliche Darstellung der Frau, die Sozialkritik, dies alles konnte zu dieser Zeit nur ein Mann zu Papier bringen. Und doch waren drei Schwestern, Charlotte, Emily Jane und Anne Bronte die Verfasserinnen. Ihre Bücher machten sie berühmt, vor allem Charlotte, die Älteste, deren Roman "Jane Eyre" auch heute noch zu den großen Romanen der englischen Literatur zählt. Aber auch Emily Jane mit "Sturmhöhe" und Anne mit "Agnes Grey" zählen zu den Klassikern. Neben dem "Modernen" Ansatz ihrer Menschenschilderung fällt aber auf, wie sehr alle drei die Landschaft, in der sie aufgewachsen waren und lebten, prägte. Die raue, oft gespenstische Moor- und Hügellandschaft Yorkshires spielt bei allen eine bedeutende Rolle, prägt die Menschen, spiegelt ihre Stimmungen. Die Landschaft Yorkshires hat sich bis heute kaum verändert, sie vermittelt immer noch die Gefühle und Stimmungen, die die Bronte-Bücher so eindrucksvoll machen. Ergänzt wird das Porträt durch Ausschnitte aus der verfilmten Lebensgeschichte der Bronte-Schwestern (unter anderem mit Isabelle Adjani).

zurück