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M - Eine Stadt sucht einen Mörder Regie: Fritz Lang |
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Rolle: |
Darsteller: |
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Hans Beckert, der Mörder |
Peter Lorre |
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Mutter Beckmann |
Ellen Widmann |
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Elsie Beckmann |
Inge Landgut |
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Kriminalkommissar Lohmann |
Otto Wernicke |
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Schränker |
Gustaf Gründgens |
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Bauernfänger |
Theo Lingen |
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Kriminalkommissar Gröber |
Theodor Loos |
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Blinder Straßenhändler |
Georg John |
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Polizeipräsident |
Ernst Stahl-Nachbaur |
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Taschendieb |
Paul Kemp |
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Einbrecher |
Friedrich Gnaß |
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Falschspieler |
Fritz Odemar |
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Minister |
Franz Stein |
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Verteidiger |
Rolf Blümner |
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Wächter |
Karl Platen |
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Kriminalsekretär |
Gerhard Bienert |
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Wirtin |
Rosa Valetti |
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Hure |
Hertha von Walther |
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"Mit seinem ersten Tonfilm "M", der häufig auch zusammen mit dem früheren Arbeitstitel "Mörder unter uns" oder dem späteren Verleihtitel "Eine Stadt sucht einen Mörder" genannt wird, schuf Fritz Lang einen legendären Tonfilm-Klassiker, der als einer seiner besten Filme gilt. Der Kinemathekverbund führt "M" in seiner TOP 100 sogar an erster Stelle aller zwischen 1895 und 1998 entstandener deutscher Filme. Die herausragende filmhistorische Bedeutung, die "M" zu recht genießt, ließe sich allein schon anhand der ästhetischen Gestaltung dieses Films aufweisen. Die von Fritz Lang an dem für ihn völlig neuen Medium Tonfilm durchgeführten Experimente gelten heute wie damals als "Beispiel für eine vorbildliche Bewältigung des Mediums Ton". Die konzeptuelle Idee dieses Films war durch aktuelle Zeitungsmeldungen entstanden, die über die Fälle der Serienmörder Haarmann und Kürten berichteten. Dem zeitgenössischen Trend zur "Neuen Sachlichkeit" folgend, wollte Lang einen Film realisieren, der rein auf Tatsachenberichten aufbauen sollte. Im Rahmen der dazu nötigen Recherche informierte er sich bei der Kriminalpolizei über Fahndungsmethoden, bei Psychiatern und Psychologen über die Mentalität von Triebtätern. Als Ergebnis entstand mit "M" ein hoch sensibles filmisches Zeitbild, dessen stark realistische Strategien ein durchaus ambivalentes Bild der Gesellschaft und der in ihr virulenten Strömungen zeichnen. ";M' balanciert zudem geschickt zwischen Plädoyer und Analyse, er billigt dem Mörder menschliche Gefühle zu und vergisst nicht die Opfer, beurteilt selbst die Verfolger und Richter, den Kommissar Lohmann und die Leitfigur der Ganoven, den aalglatten "Schränker" nicht nur ehrfürchtig oder fasziniert, sondern auch spöttisch oder skeptisch. Der Film versucht gleichsam, und diese Anstrengung ist nicht gering, allen Figuren gerecht zu werden und von allen einen kritischen Mindestabstand zu halten." (Thomas Koebner) |
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