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Antonín Dvořák

Deo Gratias

Released 2002
Directed by ...

Dokumentation von Martin Suchánek, Tschechische Republik 2002, NDR, Erstausstrahlung

Die Werke des tschechischen Komponisten Antonin Dvorák eroberten nicht nur die Herzen seiner Zeitgenossen. Auch heute sind die "Slawischen Tänze" und die "Symphonie aus der Neuen Welt" äußerst beliebt. Der Film zeichnet ein lebendiges Porträt Dvoráks, mit dessen vielseitigem Werk das tschechische Musikschaffen seine unverwechselbare nationale Identität erhielt.

Man könnte Antonin Dvorák als einen glücklichen Menschen beschreiben. Trotz vieler Rückschläge bewahrte sich der Komponist eine uneingeschränkte Lebensfreude, die in seinem gesamten musikalischen Werk zum Ausdruck kommt. Werke wie die "Symphonie aus der Neuen Welt" und die "Slawischen Tänze" eroberten bereits damals die Herzen der Zuhörer im Sturm und tun es auch heute noch. Tschaikowsky bezeichnete Dvorák als einen "liebenswerten Kerl", und der recht eigenwillige Brahms empfand zu ihm eine tiefe Zuneigung, die ein Leben lang hielt. Der Film zeigt, wie Dvorák allmählich über die Grenzen Österreich-Ungarns hinaus bekannt wurde. Auf der Höhe seiner Karriere war er Musikliebhabern von Moskau bis New York ein Begriff. Niemals aber vergaß er seine böhmische Heimat, die die Inspirationsquelle für die meisten seiner Musikwerke darstellte. Mit Antonin Dvoráks vielseitigem Werk fand das tschechische Musikschaffen seine unverwechselbare nationale Identität.

Mit zahlreichen Bildern und Fotografien sowie Originalfilmaufnahmen aus der Zeit der k.-u.-k.-Monarchie zeichnet der Film ein lebendiges und einfühlsames Porträt des vor 100 Jahren gestorbenen tschechischen Komponisten - das durch Zitate seiner Zeitgenossen und wunderschön integrierte Ausschnitte aus Dvoráks Werken abgerundet wird.

ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Programmschwerpunkts "Europäische Osterweiterung", der zahlreiche Produktionen aus den und über die neuen EU-Länder umfasst.

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