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Marie Boine

Theater, Musik und Tanz: Marie Boine (2001) arte: Dokumentation

Released 2002
Directed by ...

Dokumentation von Stephan Meier, Claudia Wilke, arte, Deutschland/Finnland 2001,

Die Sängerin Mari Boine wurde 1956 in Samiland, im norwegischen Teil Lapplands, geboren und gilt mittlerweile als Botschafterin der samischen Musik und Kultur. In Liedern und Interviews erinnert sie immer wieder an die Jahrhunderte lange Unterdrückung der "Indianer des Nordens", der Sami, durch die skandinavischen und russischen Kolonialmächte. Mari Boine begann ihre Karriere als Musikerin in den 70er-Jahren. Mittlerweile wird ihre Musik in der ganzen Welt gehört. 1992 eröffnete die Sängerin das von der UNO ausgerufene "Jahr der einheimischen Völker" in New York mit einem Solo-Gesangsstück. Der internationale Durchbruch gelang ihr durch die Zusammenarbeit mit dem bekannten norwegischen Saxophonisten Jan Garbarek. Die Dokumentation ist ein musikalisches Porträt der Songschreiberin und Sängerin Mari Boine. Man erlebt sie auf der Bühne und im Studio. In Interviews und Archivfilmen wird ihre persönliche und künstlerische Entwicklung nachgezeichnet. Die samische Kultur spielt im Leben und im Werk der Sängerin eine zentrale Rolle. Und in ihrer Pariser Wohnung, die sie mit ihrem Ehemann, dem senegalesischen Musiker Blondie, bewohnt, ist die Welt zu Gast - wie auch in ihrer Musik.

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