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Nicolai Rimsky-Korsakow |
Der Goldene Hahn |
Released 2002 |
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Der Goldene Hahn - Oper von Nikolai Rimski-Korsakow Libretto: Wladimir Iwanowitsch Belski nach AlexanderPuschkin Es singen und spielen der Chor des Mariinski Theaters St. Petersburg und das Orchestre de Paris unter der Leitung von Kent Nagano
Zar Dodon Albert Schagidullin Zarewitsch Gwidon Ilya Lewinsky Zarewitsch Afron Andrei Breus General Polkan Ilya Bannik Die Hausdame Amelfa Elena Manistina Der Astrologe Barry Banks Zarin von Schemacha Olga Trifonova Der Goldene Hahn Yuri Maria Saenz
Kostüme Tomio Mohri Inszenierung Ennosuke Ichikawa Choreographie Kaeshino Fujima Bühnenbild Setsu Asakura Fernsehregie Thomas Grimm König Dodon ist alt geworden. Entscheidungen fallen ihm zunehmend schwer. Da gibt ihm sein Astrologe einen goldenen Hahn, der ihn vor drohenden Gefahren warnen soll. Beruhigt überlässt sich Dodon seinem Wohlleben. Da kräht der Hahn, ein Mal und ein zweites Mal. Dodon schickt seine Söhne, um drohende feindliche Angriffe abzuwehren. Als der Hahn zum dritten Mal kräht, zieht der König selbst in den Kampf. Aber sein Heer ist geschlagen, seine beiden Söhne tot. Auf dem Kampfplatz trifft Dodon auf die geheimnisvolle Königin Schemacha. Obwohl sie ihm verkündet, dass sie sein Reich durch ihre Schönheit erobern wird, erliegt Dodon ihrem unheilvollen Reiz. Er bittet Schemacha ihm zu folgen. Als Geschenk verspricht er ihr sein Reich. Als der König nach Hause zurückkehrt, verlangt der Astrologe den Lohn für den goldenen Hahn: die Königin Schemacha. Wütend erschlägt Dodon den Sterndeuter. Doch als er die Königin kurz darauf küssen will, wird er selbst durch die Schnabelhiebe des Hahnes getötet. In seinem letzten Bühnenwerk "Der goldene Hahn" greift Nicolaj Rimskij-Korsakow auf das reiche volkstümliche Erbe seines Landes zurück und schafft eine Märchenwelt, in der er die fantastische Seite der russischen Seele porträtiert. Dem Libretto liegt ein Text Puschkins aus dem Jahr 1834 zu Grunde. In seinem satirischen Märchen spielt Rimskij-Korsakow mit "sprechender" Musik. Leitmotivisch hüllt er jede Person in eine typische klangliche Aura. Im Dezember 2002 wurde "Der Goldene Hahn" im Théatre du Chatelet aufgeführt. Die Inszenierung stammt von Ennosuke Ichikawa, einem der wichtigsten japanischen Regisseure und Kabuki-Spieler. In ihrer asiatischen Schönheit und Faszination macht Ennosukes Interpretation Korsakows satirisches Märchenspiel zu einem unvergleichlichen Musiktheater-Erlebnis. |