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Breaking the Waves
Breaking the Waves


... Min.

Regie: Lars von Trier
Drehbuch:
: Lars von Trier
Musik: Joachim Holbek
Kamera: Robby Müller
Dänemark 1996


Rolle:

Darsteller:

 

 

Emily Watson

 

Stellan Skarsgård

 

Katrin Cartlidge

 

Jean-Marc Barr

 

Udo Kier

 

Adrian Rawlins

 

Jonathan Hackett

 

Phil McCall

 

Mikkel Gaup

 

Roef Ragas

 

Sandra Voe

 

Desmond Reilly

 

Robert Robertson

 

Sarah Gudgon

 

Finlay Welsh

 

David Gallacher


Ein Dorf im Norden Schottlands. Die naive, etwas einfältige Bess heiratet den Engländer Jan, der auf der Bohrinsel vor der Küste arbeitet. Obwohl Verbindungen mit Fremden in der calvinistischen Gemeinde nicht gern gesehen werden, hat der Ältestenrat die Eheschließung gebilligt. Nach zwei Wochen Leben zu zweit, während derer Bess die Liebe entdeckt, muß Jan für die nächste Schicht auf die Bohrinsel zurück. Aber Bess kann und will nicht warten, wie die Tugendwächter es ihr vorschreiben wollen. Sie betet zu Gott, daß er ihr ihren Jan zurückbringen möge, und ihre Gebete werden erhört. Nach einem Unfall auf der Bohrinsel hat sie den Geliebten wieder, nur gelähmt, für immer ans Bett gefesselt. Aus Schuldgefühlen und unmäßiger Liebe gehorcht sie Jan, als der sie zum Seitensprung auffordert, in der Hoffnung, so wieder mit ihm vereint zu sein. So beginnt Bess' Martyrium - und das Wunder von Jans Heilung...

Was für den einen bildgewaltiger Mystizismus, ist für den anderen nerviger Obskurantismus, also jene Aufklärungs- und Wissenschaftsfeindlichkeit, die einige Religionen und Sektierer auch heute noch an den Tag legen. An Lars von Trier ("Geister") scheiden sich die Geister. Sicher ist jedoch, dass von Trier sein Handwerk perfekt beherrscht und mit seiner ungewöhnlichen Bildsprache eine finstere Mischung aus Märchen, Melodram und historischer Chronik auf Zelluloid bannte. Das Werk wurde mehrfach preisgekrönt.

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