zurück

Liebe ohne Zwirn und Faden
Fashions of 1934

77 Min.

Regie: William Dieterle
Drehbuch: F. Hugh Herbert, Gene Markey, Kathryn Scola, Carl Erickson nach einer Erzählung von Harry Collins und Warren Duff
Musik: Sammy Fain und Irving Kahal
Kamera: William Rees
USA ,1934


Rolle:

Darsteller:

Sherwood Nash

William Powell

Lynn

Bette Davis

Großherzogin

Verree Teasdale

Baroque

Reginald Owen

Duryea

Henry O'Neill

Jimmy

Phillip Reed

Snap

Frank McHugh

Joe Ward

Hugh Herbert


Der Hochstapler Sherwood Nash und seine Komplizin Lynn stehlen Entwürfe von Pariser Mode-Designern und verkaufen sie an den New Yorker Modezaren Duryea. Das Geschäft läuft prächtig. Nash hat bald ein weiteres heißes Feuer im Eisen, als er entdeckt, daß das umschwärmte Modegenie Baroque seine Entwürfe von alten Stichen abkupfert. Auch die Verlobte seines Opfers, angeblich eine mondäne russische Großherzogin, in Wahrheit aber eine alte Bekannte aus Hoboken/New Jersey, läßt sich gut für den eigenen Aufstieg zum neuen Modekönig und Revueproduzenten benutzen. Doch über seinen geschäftlichen Höhenflügen vergißt Nash beinahe seine treue Partnerin Lynn. Erst als sie droht, mit dem Komponisten Jimmy aus seinem Leben zu verschwinden, gerät der souveräne Nash ins Wanken.

Mit dem geistreichen Spielfilm über die schillernde Modewelt und andere kunstvolle Formen der Täuschung, "Liebe ohne Zwirn und Faden", inszenierte William Dieterle eine "starbesetzte, mitreißende Musical-Komödie mit einer großartigen Choreographie von Busby Berkeley (Lexikon des Internationalen Films).

Als Partner der jungen Bette Davis (1908 - 1989) brilliert der damals auf dem Zenit seiner Karriere stehende William Powell (1892 - 1984). Kinogeschichte schrieb Powell als der zu Reichtum gekommene Privatdetektiv Nick Charles in der köstlichen Kinoserie um den "dünnen Mann". Powell war der geniale Protagonist der "sophisticated comedy", "ein eleganter, romantischer Liebhaber, ein Charmeur von Gottes Gnaden und ein hochbegabter komödiantischer Schauspieler", hieß es im Nachruf der NZZ vor 15 Jahren (19.03.1984).

zurück