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Irrgarten der Leidenschaft Regie: Alfred Hitchcock; |
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Rolle: |
Darsteller: |
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Patsy Brand |
Virginia Valli |
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Jill Cheyne |
Carmelita Greaghty |
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Levett |
Miles Mander |
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Hugh Fielding |
John Stuart |
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Eingeborene |
Nita Naldi |
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Hamilton |
George H. Snell |
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Patsy, Chorus-Girl im vielbesuchten Pleasure Garden in München, verhilft ihrer neuen Bekannten Jill zu einer Anstellung. Jill nutzt die Gunst der Stunde und ihre Wirkung auf Mr. Hamilton, den Chef des Revuetheaters, um Karriere zu machen. Obwohl sie mit Hugh Fielding verlobt ist, der das Land verläßt, um in den Tropen zu Geld zu kommen, läßt sie sich auf zahlreiche lukrative Affären ein. Patsy heiratet überstürzt Hughs Freund und Kollegen Levett. Nach idyllischen Flitterwochen am Comer See reist der Ehemann ab. Als sie nichts von ihm hört, reist ihm Patsy nach. Sie entdeckt ihn völlig betrunken in den Armen einer Eingeborenen. Als sie von Trennung spricht, stürzt er sich wie ein Wahnsinniger auf sie. Mit "Irrgarten der Leidenschaft" (The Pleasure Garden) präsentiert das Bayerische Fernsehen in seiner Hitchcock-Hommage den "ersten kompletten Hitchcock-Film" (Bodo Fründt, "Alfred Hitchcock und seine Filme", Heyne Filmbibliothek 91), gedreht hauptsächlich in den Münchner Studios "Emelka", dem Vorläufer der "Bavaria"-Studios, koproduziert von dem Briten Michael Balcon und dem Deutschen Erich Pommer. Als Mitarbeiter von Balcon hatte sich Hitchcock in den Jahren zuvor zum perfekten Kinotechniker entwickelt: "Hitchcock, 'das Mädchen für alles', zeichnete Zwischentitel, arbeitete als Requisiteur, entwarf Dekorationen, schrieb Drehbücher, wählte Schauspieler aus, wurde Regieassistent" (Fründt). Er hatte dort auch die hochbegabte Drehbuchautorin und Cutterin Alma Reville kennengelernt, nur einen Tag jünger als er. Sie wurde seine ständige Mitarbeiterin, war seine Regieassistentin und Cutterin bei "The Pleasure Garden" und ein Jahr später seine Frau. Wie weit ihr Einfluß auf Hitchs Arbeit reichte, wird ihr Geheimnis bleiben. Hitchcock selbst nannte seinen Debütfilm Truffaut gegenüber "melodramatisch, aber mit ein paar interessanten Szenen". Die Geschichte spielt in dem Milieu der Show, der Bühne, in der die Grenzen zwischen Illusion und Realität fließend sind, eine Welt, die Hitchcock immer faszinierte. In ein, zwei genialen optischen Einfällen umreißt er, um was es in diesem Zwischenreich geht: "um käuflichen Sex, um Fixierung auf Frauenbeine" (Fründt). Schon hier blitzt der zynische Humor auf, der ihn legendär machte, auch wenn Hitchcock hier die Welt noch säuberlich aufteilt in Gut (Patsy und Hugh) und Böse (Jill und Levett). Der Erfolg war groß, die "Daily Express" feierte den damals 26jährigen als "den jungen Mann mit dem Superhirn". Wie groß er werden sollte aber ahnte damals niemand. |
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