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Die göttliche Garbo - Greta Garbo, ein Leben

Ein Film von Steve Cole, 2001

François Mauriac schwärmte geradezu berauscht: "... ein solches Gesicht, von Gott erschaffen, erscheint uns hier überirdisch, ungekünstelt, befreit von aller Unreinheit, für die Ewigkeit vorbereitet... Es wäre unbegreiflich, wenn sich die Menschenmassen aller Welt nicht dazu angeregt fühlten, vor dieser Erscheinung auf die Knie zu fallen, wenn nicht die Leinwand auch, leider, für jeden von uns das Unerträgliche in einem allzu schönen Anblick heraufbeschwören würde." Weniger elegisch urteilte ein gewisser Kenneth Tynan: "Was man bei anderen Frauen sieht, wenn man betrunken ist, sieht man bei Garbo, wenn man nüchtern ist."

Die als Greta Lovisa Gustafsson 1905 in Stockholm geborene Schauspielerin drehte von 1922 bis 1941 27 Filme, um sich dann mit nur 36 Jahren für immer von der Leinwand zurückzuziehen. So konsequent und öffentlichkeitsscheu, dass spätestens zu diesem Zeitpunkt ein Mythos geboren wurde, der sich als der beständigste in der gut 100-jährigen Geschichte des Films erwiesen hat. Erst 50 Jahre nach ihrem Rückzug starb die Garbo immer noch unvergessen in New York.

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