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Discovery - Die Welt entdecken, Erdbeben - Wellen der Zerstörung

Ein Film von ...

Über Generationen hinweg haben Erdbeben die Menschheit in Angst und Schrecken versetzt. Bis vor wenigen Jahren konnten die Menschen die Laune der Natur nur in verständnisloser Furcht über sich ergehen lassen. Weil es ihnen an Wissen mangelte, ließen sie ihre Phantasien schweifen und schufen Mythen und Legenden, um die todbringenden Erschütterungen zu erklären. Auch heute noch gefährden Erdbeben viele tausende Menschenleben. Heute mehr denn je, denn mit der starken Zunahme der Weltbevölkerung und deren Konzentration in den Großstädten, nimmt die Bedrohung überall zu. Verhängnisvolle Umstände im Laufe der Geschichte haben dazu geführt, dass einige der dichtbesiedelten Gebiete der Zivilisation in seismisch besonders aktiven Gebieten unterirdische Unruhe gekennzeichnet, die alljährlich weltweit über 1 Million Erdbeben verursacht. Doch nur wenige dieser Beben hinterlassen schwere Deformationen in der Erdkruste, aber wenn sie Gebiete mit großer Bevölkerungsdichte treffen, sind die Folgen katastrophal. Die Forschung weiß heute, dass Erdbeben im allgemeinen an den Rändern tektonischer Platten auftreten. Getrieben durch unerforschte Kräfte aus dem geschmolzenen Erdinnern, bewegen sich diese Platten schwerfällig auf einer Schicht plastisch verformbaren Gesteins. Bei dieser Bewegung können Platten gegeneinander stoßen, wobei gewaltige Beben ausgelöst werden können. Der San Andreas-Graben in Kalifornien bietet ein einmaliges Schauspiel. Mit der ständigen Bedrohung vor Augen leben die Menschen in diesem Gebiet. Und so entsetzlich die Erschütterungen der Erde für die Betroffenen auch sein mögen - Erdbeben gehören so selbstverständlich zur Natur wie Regen und Wind.

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