zurück

Gefährliche Liebschaften
Dangerous Liasons

111 Min.

Regie: Stephen Frears
Drehbuch: Christopher Hampton nach dem Roman von Choderlos de Laclos
Musik: George Fenton
Kamera: Philippe Rousselot
USA / Großbritannien ,1989


Rolle:

Darsteller:

 

Marquise de Merteuil

Glenn Close

De Valmont

John Malkovich

Madame de Tourvel

Michelle Pfeiffer

 

Swoosie Kurtz

Chevalier Danceny

Keanu Reeves

 

Uma Thurman

 

Mildred Natwick

 

Peter Capaldi

 

Joe Sheridan


Frankreich, 1780: Die dekadente und moralisch verkommene Marquise de Merteuil (Glenn Close) herrscht heimlich über alle Boudoirs. Sie hetzt ihren Ex-Liebhaber Vicomte de Valmont (John Malkovich) – einen gnadenlosen Wüstling – auf die junge Cécile de Volanges (Uma Thurman): Er soll das Mädchen vor deren Eheschließung verführen. Doch als sich der niederträchtige Charmeur zum ersten Mal in seinem Leben wirklich verliebt – in die tugendsame Madame de Tourvel (Michelle Pfeiffer) – fordert ihn der junge Rivale Chevalier Danceny (Keanu Reeves) zum Duell.

Hintergrund:
1782 erschien der Briefroman "Les Liaisons Dangereuses" des französischen Schriftstellers Choderlos de Laclos. Der englische Dramatiker Christopher Hampton ("Mary Reilly", 1996) verarbeitete den Stoff zu einem Bühnenstück und schrieb das Drehbuch für die filmische Umsetzung von "Gefährliche Liebschaften". Regie führte Stephen Frears ("Ein ganz normaler Held", 1990), dem 1989 für die Inszenierung des Films erstmals ein großer Etat zur Verfügung stand: Mit acht Millionen Dollar ließ er die Adelsgesellschaft des späten 18. Jahrhunderts wieder auferstehen.

Nach Choderlos de Laclos' skandalumwitterten Roman schuf Stephen Frears mit deftig abgebrühten Dialogen, ausgezeichneten Darstellern - allen voran Glenn Close -, erlesem Dekor und einer feinsinnigen Inszenierung einen brillanten Kostüm-Film. Ein opulentes Fest für Augen und Ohren.

Der Film erhielt "Oscars" für Art Direction, Kostüme und Drehbuch, nominiert wurden zudem der Film, die Musik von George Fenton und die Darstellerinnen Glenn Close und Michelle Pfeiffer. Doch das war noch nicht alles: In England erhielten Michelle Pfeiffer und Drehbuchautor Christopher Hampton den "British Academy Award" und Regisseur Stephen Frears bekam in Frankreich den "César" für den besten ausländischen Film.

zurück