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Quo Vadis?
Quo Vadis?

160 Min.

Regie: Mervyn LeRoy
Drehbuch: John Lee Mahin, S. N. Behrmann, Sonya Leyien nach dem Roman von Henryk Sienkiewicz
Musik: Miklos Rosza
Kamera: Robert Surtees, William V. Skall
USA 1951


Rolle:

Darsteller:

 

Nero

Peter Ustinov

Marcus Vinicius

Robert Taylor

Lygia

Deborah Kerr

Poppaea

Patricia Laffan

Eunice

Marina Berti

Paulus

Abraham Sofaer

Petronius

Leo Genn

Petrus

Finlay Currie

Plautius

Felix Aylmer

Pomponia

Nora Swinburne

Ursus

Buddy Bear


Rom, im Jahre 64 n.Chr. In der Hauptstadt des Weltreichs herrschen unter dem skrupellosen Kaiser Nero Korruption und Ausschweifung. Ganz anders leben jene Gläubigen, die sich zu einer neuen Religion der Liebe bekennen.

Im Frühjahr 64 kehrt der Kommandant Marcus Vinicius mit seiner siegreichen Legion aus Britannien nach Rom zurück. Sein Onkel Petronius genießt das Vertrauen Kaiser Neros, der seine erste Gemahlin beseitigen ließ, um die buhlerische Poppaea heiraten zu können. Nero hält sich für einen großen Künstler, und Petronius lässt ihn in dem Glauben. Als Marcus Vinicius der schönen Lygia begegnet, ist er fasziniert von ihr. Die lygische Königstochter lebt als Geisel in Rom und gehört zu einer Gemeinde von Gläubigen um Paulus von Tarsus und Simon Petrus, die sich Christen nennen. Auch Lygia fühlt sich zu Marcus Vinicius hingezogen, aber ihr Glaube steht zwischen ihnen. Der junge Römer weiß mit der christlichen Liebesbotschaft nichts anzufangen. Er erreicht zwar, dass Nero ihm die schöne Sklavin schenkt, aber Ursus, ihr bärenstarker Beschützer, wacht tatkräftig über sie. Der eitle Kaiser lässt sich unterdessen zu immer schlimmeren Machenschaften hinreißen. Als Rom in Flammen steht, wendet sich Petr onius entsetzt von ihm ab und geht freiwillig in den Tod. Auf den Rat der rachsüchtigen Kaiserin wälzt Nero die Schuld am Brand der Hauptstadt auf die Christen ab. Im Circus Maximus erwartet sie ein schreckliches Schicksal; dort soll der inzwischen ebenfalls festgenommene Marcus mit ansehen, wie seine Geliebte von einem wilden Stier getötet wird...

"Quo Vadis", in über 30 Weltsprachen übersetzt, ist der berühmteste Roman des polnischen Schriftstellers Henryk Sienkiewicz (1846-1916) und trug ihm 1905 den Literatur-Nobelpreis ein. Der lateinische Titel (deutsch:"Wohin gehst du?") bezieht sich auf eine legendäre Vision des Apostels Petrus vor seinem Märtyrertod in Rom. Mervyn LeRoys aufwändige Verfilmung nutzt vor allem die spektakulären Elemente des Romans, der die wollüstige Welt des römischen Hofes unter Nero mit der geistigen und sittlichen Kraft des jungen Christentums konfrontiert.

Das Werk hat auch nach fast 50 Jahren nichts von seiner Faszination eingebüßt. Vor allem Peter Ustinov als gestörter Nero macht schon enorm Spaß.

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