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Tanz der Vampire
The fearless vampire killers

105 Min.

Regie: Roman Polanski
Drehbuch: Roman Polanski und Gerard Brach
Musik: Christopher Komeda
Kamera: Douglas Slocombe
GB, 1966


Rolle:

Darsteller:

 

Professor Abronsius

Jack MacGowran

Alfred

Roman Polanski

Sarah

Sharon Tate

Graf Krolock

Ferdinand Mayne

Herbert

Iain Quarrier

Koukol

Terry Downes

Shagal

Alfie Bass

Rebecca

Jessie Robins


Professor Abronsius, ein hochbetagter Gelehrter, hat sich die Erforschung des Vampirismus zur Lebensaufgabe gemacht. Zusammen mit seinem jungen Assistenten Alfred kommt er in den finstersten Südkarpathen dem Grafen Krolock auf die Schliche, der als Herr der Vampire weltweite Pläne verfolgt. Auf seinem Schloss geraten Abronsius und sein Adlatus in haarsträubende Abenteuer.

Professor Abronsius (Jack MacGowran), in Ehren ergraut und schon etwas tattrig, kommt mit seinem Adlatus Alfred (Roman Polanski) in die tief verschneiten Südkarpathen. Dort finden sie Unterkunft im einsam gelegenen Gasthaus des Wirts Shagal (Alfie Bass). Lauter Knoblauchzwiebeln an den Wänden zur Abwehr von Vampiren bestätigen Abronsius, dass er am Ziel seiner Reise ist. Anders als seine Kollegen an der Universität Königsberg, die ihn für einen Spinner halten, glaubt er fest an die Existenz von Vampiren und will das beweisen. Shagal hat eine hübsche Tochter namens Sarah (Sharon Tate), in die sich Alfred sofort verliebt. Leider hat er einen schlimmen Rivalen in Graf Krolock (Ferdinand Mayne), der Sarah zu nächtlicher Stunde auf sein Schloss entführt, wo er Herr über eine stattliche Zahl von Vampiren ist. Abronsius und Alfred folgen ihm dorthin; Alfred sieht sich von Krolocks Sohn Herbert (Iain Quarrier), blutlüstern wie sein Vater, unziemlich umworben und bekommt auch sonst zusammen mit Abronsius die Tücke der Vampire zu spüren. Dennoch gelingt es den beiden, beim Mitternachtsball der schauerlichen Herrschaften Sarah zu entführen.

Roman Polanski ("Rosemaries Baby") kolportiert und parodiert den vielbenutzten Vampirstoff virtuos mit einer Fülle von Einfällen, die schon im Vorspann den Zuschauer mit intelligentem Witz amüsant auf das gruselige Geschehen einstimmen. Das furiose Finale wartet mit einer makabren Schlusspointe auf: Professor Abronsius, der das Böse überwunden zu haben glaubt, befördert es ahnungslos in die Welt. Als schüchterner Gehilfe des struppig-grauen Professors spielt der namhafte polnische Regisseur zugleich eine Hauptrolle.

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