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Stürmische Höhen Regie: William Wyler |
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Rolle: |
Darsteller: |
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Cathy |
Merle Oberon |
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Heathcliff |
Lord Laurence Olivier |
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Edgar Linton |
David Niven |
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Ellen |
Flora Robson |
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Hindley Earnshaw |
H. Williams |
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Isabella Linton |
Geraldine Fitzgerald |
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Lockwood |
M. Mander |
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Dort wissen Sie, wie man sexuelle Leidenschaft filmt: Von Frankreich ist hier die Rede und von den Franzosen, und mit dieser lakonischen Feststellung beginnt Graham Greene seine Kritik von "Wuthering Heights", der Verfilmung von Emily Brontës Roman; verfertigt in Hollywood freilich, das damals, 1939, eher fürs vornehm Britische ein Faible hatte. "in diesem in Kalifornien konstruierten Yorkshire, unter den sensitiven neurotischen englischen Stimmen, ist Sex zellophaniert." Ein Akt der Profanisierung also: was radikal und absolut war im Roman, heilig und unbedingt in der Liebe zwischen Cathy und Heathcliff, ist unter der Regie von William Wyler merkwürdig hart und streng geworden. Dass man "Wuthering Heights", DIE legendäre Love-Story aus der englischen Heidelandschaft, in Frankreich verfilmen müsste, hat seine Richtigkeit und ist doch nicht die ganze Wahrheit zum Film, wie er zu sehen ist. Wyler hat keine einfache Verfilmung geliefert, eher einen Kommentar, zu einer Geschichte so abgründig, dass sie sich jeder Vermittlung durchs Erzählen zu entziehen scheint. Der Film ist klassisch heute, gerade weil er die rohe Materie der heftigsten Gefühle der Disziplin von Spiel und Inszenierung unterwirft. Wenige Romane der Weltliteratur wurden so oft verfilmt wie Emilys zeitlose Geschichte einer großen Passion, die selbst über den Tod triumphiert. Gleichzeitig wurden wenige literarische Vorlagen so massiv verstümmelt und radikal zusammengestrichen. In der klassischen und vielleicht berühmtesten Verfilmung von William Wyler (1939) mit Merle Oberon und Laurence Olivier fiel eine Generation dem Rotstift zum Opfer, Luis Buñuel verfrachtete die Handlung kurzerhand nach Mexiko ("Abismos de pasion", 1953), und Jacques Rivette bettete Cathy in die Provence um ("Hurlevent", 1985). Bei aller Universalität darf nicht vergessen werden, dass Emily ihre Geschichte in direkter Nähe des väterlichen Pfarrhauses ansiedelte und Brontëaner seit jeher in verlassenen Gehöften in den Mooren von Yorkshire die Originalschauplätze der Geschichte ausgemacht haben. Auszeichnungen: |
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