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Michaela Schmitz, Bonn
schmitzmi@netcologne.de
 
Redaktion - Hörfunk, Print
Pressearbeit, Lektorat (Arbeitsproben auf Anfrage)
Konzeption (Bspl. Konzept + Präsentation Naturschutzbund NABU)
Projektmanagement (Bspl. Projektplan OnlineKredit)
Beratung (Bspl. Virtueller Marktplatz Bonn/Rhein-Sieg)
Marketing/Vertrieb (Bspl. OnlineKredit: Werbung, Online-W., Plan)
Branchen:
Hörfunk, Zeitung, Agentur, Internet, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Handel, Finanzdienstleistung
Berufstätigkeit:
Journalismus, Redaktion, Konzeption, Projektleitung, PR

Berufserfahrung:

Deutschlandfunk, Köln:
ab September 2004: freie MA Moderation, Beiträge Buchredaktion
Rheinischer Merkur, Bonn:
ab Oktober 2002: freie Mitarbeit Buchrezensionen, Kulturredaktion
Bonner General-Anzeiger, Bonn:
ab 2005: freie Mitarbeit Veranstaltungen, Feuilletonredaktion
Sparkasse Bonn, Bonn:
06/2003-12/2004: Referentin Neue Medien (Entwicklung sOnlineKredit)
F
aktor E AG, Bonn:
1998-2002: Projektleiterin / Konzeptionistin Multimedia / Schwerpunkt Online,
Kaufhof Innovationsmanagement, Köln:
1997-1998: Projektleiterin multimediale Kiosksysteme,
Siemens-Nixdorf, Bonn:
1996-1997: Fortbildung zur Expertin für multimediales Training,
Agentur Headware, Bonn:
1995-1996: Volontariat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
Studium, Bonn:
Magistra Artium Germanistik (sehr gut) über Ernst Jandl

Kernkompetenzen:
Meine fachlichen Kompetenzen sehe ich besonders in den Bereichen zielgruppengerechter Kommunikation - mit einer “Hand” für zielgruppengerechte Texte, einem “Auge” fürs Design und einem "Blick" für medienübergreifende Aspekte -, strategischer Konzepte und ergebnisorientierter Begleitung von Projekten. Meine Arbeit zeichnet sich durch ausgeprägtes zielorientiertes und zugleich kreatives Denken und Handeln, hohen Anspruch an Qualität, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit, soziale Kompetenz, Team- und Kommunikationsfähigkeit aus.

> Frühjahr < > Sommer < > Herbst < > Winter <

Das scharfe Bellen
Beißt in das tiefe Dunkel
Der mondlosen Nacht
.

So spät der Herbst schon
Die roten Hagebutten
An kahlen Ästen.

Die Morgenfeier
Am frühen Sonntag morgen
Das Glockenläuten.
Die Ahornbäume
Leuchtende Spätherbstfackeln
Rotgelbe Allee.

Ein Sonnenschatten
Zieht über meine Seele
So froh, so traurig
.

Das blaue Loch dort
Im fliegenden Wolkengrau
Ein Himmelsfenster.

Unerreichbar nah
Horizont-Sehnsuchts-Linie
Die fernen Hügel.
Das Wolkenkissen
So unerreichbar oben
Möcht ich mal liege
n.

Die braunen Gräser
Gesäumt von gelben Blumen
Am Straßenrandstein
.

Windmühlen häckseln
Wolken in schmale Scheiben
Zu Himmelssalat
.

Ein Spätsommerblatt
fällt segelnd auf den Schatten
der grünen Pappel
.
Vorbei der Sommer
Als wär er nie gewesen
Nach einem Tag schon.

Ganz niedrig oben
Zieht brummelnd seine Spur ein
Silber-Zeppelin.

Auf heißem Asphalt
Verdampfen die Gedanken
Ganz leer der Kopf nun.

In großer Hitze
Die Möwen fliegen schwerer
vor Meeressehnsucht.
Wie Sommerbaumschnee
fallen aus grünen Kuppeln
Die weißen Blüten.

Die träge Stille
Die Stadt in der Dämmerung
Vor Hitze erschöpft.

Auf heißen Steinen
Da glüht sogar der Hintern
In praller Sonne.

Es riecht nach Rinde
Nach ein paar warmen Tropfen
Auf feuchtem Asphalt.
Fast wie im Dschungel
Das Blätterdach der Bäume
Der grüne Wahnsinn.

Der große Regen
Sei glücklich, gelber Falter!
Bei uns im Trocknen.

Es ist doch Mai schon
Und regnet wie aus Kübeln!
Wo bleibt die Sonne?

Der kleine Buchfink
Er schüttelt sich im Regen
Oh, welche Nässe!
Schon wieder Tropfen
Bei einem Rheinspaziergang
Auf meiner Brille.

Die langen Gräser
Im seichten Frühlingswinde
Ein leichtes Rauschen.

Im Frühlingsgrün liegt
Der frisch gepflügte Acker.
Die braunen Furchen.

Löwenzahnblüten
In saftig grünen Wiesen
So gelb, so gelb, ach!
Das Wiesenschaumkraut
Auf frühlingsgrünen Wiesen
So leicht und duftig.

Vorsicht zerbrechlich!
Chinesisches Porzellan
Der weiße Himmel.

Die Bergradfahrer
Beim Strampeln kommen sie, ächz!
Ganz außer Atem.

Kastanien blühen
Im Grün ein zartes Röteln
Die Himmelskerzen.
So kalt, so kalt, ach!
Da hocken nass und träge
Die Nebelkissen.

Es geht ein Wind heut
Verblättert die Geschichte.
Wo geht sie weiter?

Baumblätter zotteln
Zu früh und schnell gewachsen
Die grünen Zungen.

Die rote Sonne
Am kalten Aprilabend
Ach, komm mich wärmen!
Die Nebelnester
Sie hocken still und träge
Dort in den Büschen.

Ein Frühlingsregen
Es riecht nach feuchter Erde
Und Mandelblüten.

Es ist so still heut
Am Himmel schnurrt ein Flieger
Durch
laue Winde.

Schau diese Knospe
ein kurzer Sonnenstrahl nur
Bis sie sich öffnet.
Ein langes Gähnen
In warmer Frühlingssonne
Der alte Hund dort.

Was für ein Taumeln
So dicht auf dicht die Flocken
Oh, welch ein Schneesturm.

Am Neujahrsmorgen
So rot die Birkenkrone
Ach, wär schon Frühling!

Die nackten Bäume
In warmer Frühlingssonne
Räkeln die Äste.
Ein Gletscherblau, oh,
Das tiefe Sonnenlicht scheint
Durch Wellenkronen.

Der Rauhreif glitzert
Auf kurzem Wintergrase
In kalter Sonne.

Die harte Erde
Sie kracht unter den Schuhen

Zerbrechendes Glas.

Im stillen Nieseln
Der Ruf des Frühlingsvogels
Am Wintermorgen.
Am kahlen Baum dort
Im späten Dezember, ach,
Die roten Äpfel.
Der kleine Käfer
Aus umgeworf'nem Wasser
Ins Trock'ne krabbelt.
Im stillen Dämmern
Das Bellen eines Hundes
Vor Jahresende.
Die kahle Birke
Die weiße Rinde leuchtet
Im dunklen Dämmern.
Ein kurzes Wippen
Der dunkelgrauen Zweige
Die kleine Meise.
Die Eiseskälte
Im Wind trudeln die Vögel
Die rauhen Wasser.
Am Neujahrsmorgen
Die dichte Wolkenwatte
Ein mattes Leuchten.
Die weiße Birke
Vor dumpfem Neujahrshimmel
Ein schwacher Lichtstreif.
Im fahlen Astwerk
Die braunen Buchenblätter
Vom alten Jahr noch.
Der Vogelschwarm, schau!
Aus dunklem Waldesdickicht
So plötzlich auffliegt.
Dort an der Brücke
Über rauschendem Wasser
Die ersten Kätzchen.
Der alte Birnbaum
Auf wintergrüner Wiese
Am Neujahrsmorgen.
Die Nebelschwaden
Und matte Silberbäche
Im kleinen Wäldchen.
Ein kleiner Schneerest
Vor frisch gepflügter Erde
Vom alten Jahr noch.
Auf krausem Wasser
Die winterweiße Sonne
Als Silberbrücke.
Der sanfte Schneefall
Die leichten Flocken segeln
Schau,wie sie leuchten!.
Der blaue Himmel
Die Wolken treiben südwärts
Oh, könnt ich mitziehn.
Rot-weiße Tulpen
Fast wie ein Mapplethorpe, ach,
So volle Blüten!.

Die weißen Flocken
Sie fliegen sogar aufwärts
So sanft, so leicht, ach!

Ein Lob der Kürze
Des Haikus ganz zum Schluss
Das knappe Ende.